Aus der Praxis für die Praxis: Vorstellung des Vario Liners der zweiten Generation

Pressemeldung

Der neue Vario Liner wurde speziell für den Einsatz im HUB- und Linienverkehr konzipiert und bietet auf zwei Ebenen bis zu 62 Palettenstellplätze. (Foto: ELVIS AG)

Aus der Praxis für die Praxis: Vorstellung des Vario Liners der zweiten Generation

  • Kooperation von ELVIS, Wiese und KRONE
  • Neue Trailer-Generation verspricht mehr Effizienz und Sicherheit
  • Doppelstock-Auflieger bietet 62 Palettenstellplätze


Alzenau/Knüllwald, 25. Januar 2023 – Mehr Stabilität, ein besseres Handling, kürzere Umschlagszeiten und damit mehr Effizienz bei Teilladungstransporten verspricht der heute von der Europäische Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure (ELVIS) AG vorgestellte neue Doppelstockauflieger. Der Planenauflieger namens Vario Liner wurde speziell für den Einsatz im HUB- und Linienverkehr konzipiert. Auf zwei Ebenen bietet er bis zu 62 Palettenstellplätze und ist mit seinem Code XL zertifiziertem Aufbau auch für ADR-Transporte zugelassen. Die Präsentation des neuen Aufliegers heute im ELVIS-HUB in Knüllwald markiert gleichzeitig den offiziellen Verkaufsstart. Entwickelt wurde der innovative Doppelstockauflieger in enger Kooperation mit den Nutzfahrzeug-Herstellern KRONE und Wiese.

„Der neue Vario Liner ist die effiziente Antwort auf die täglichen Herausforderungen im HUB- und Linienverkehr“, sagt Nikolja Grabowski, Vorstand der ELVIS AG. „Er fasst nicht nur mehr Ladung als sein Vorgänger, sondern lässt sich überdies auch noch schneller be- und entladen. Das macht ihn wirtschaftlicher und senkt die transportbedingten CO2-Emissionen.“

Der neu entwickelte Planenauflieger, den ELVIS in enger Kooperation mit den Nutzfahrzeug-Herstellern KRONE und Wiese auf die Räder gestellt hat, kann sowohl von den Seiten als auch über die Hecktüren beladen werden. Dieses Konzept reduziert den Zeitaufwand zum Be- und Entladen jedweder Ladung auf ein Minimum und trägt in Kombination mit dem Doppelstock-System darüber hinaus Gewähr für eine niedrige Schadensquote. Denn durch die segmentweise variabel verstellbare zweite Ebene steigt nicht nur die Zahl der Palettenstellplätze auf 62, sie vermeidet auch, dass Waren falsch gestapelt werden und wegen zu hoher Druckbelastung Schaden nehmen.

Die Höhenverstellung der einzelnen Ebenenelemente erfolgt mit Hilfe eines Staplers. Um die Sicherheit jederzeit zu gewährleisten, sind die Segmente mit einer elektronischen Sperre versehen, die ein unbeabsichtigtes Verstellen verhindern. Gelöst werden kann diese nur durch das Einführen der Staplerzinken in die Zwischenbodentaschen des jeweiligen Ebenensegments. Der Fahrer muss nicht mehr manuell eingreifen, was seine Sicherheit und den Komfort beim Laden erheblich verbessert. Die Bedienung ist denkbar einfach, eine kurze Einweisung reicht. Dazu Eugen Friesen, Projektleiter und leitender Konstrukteur der Wiese GmbH & Co. KG: „Die Ausstattung des Trailers als Doppelstock-Variante ist ein entscheidender Faktor zur Verbesserung der Fahrzeugauslastung. So lassen sich beispielsweise palettierte Waren und Langgüter gleichzeitig und sicher transportieren.“

Durch die Platzierung von schweren Gütern auf der unteren und leichteren auf der oberen Ebene lässt sich zudem ein niedriger Schwerpunkt realisieren, was sich wiederum positiv auf die Fahreigenschaften auswirkt und die Sicherheit erhöht. Um den Ladevorgang auch bei Langgut auf ein Mindestmaß zu reduzieren, ist der Vario Liner darüber hinaus serienmäßig mit einem Hubdach ausgerüstet, das einen schnelleren Zugang zur oberen Ebene erlaubt. Ebenso lässt sich die Ladung hierdurch einfacher und schneller sichern.

Die zweite Generation des Vario Liners erfüllt mit dem Code XL die strengen Anforderungen an die Ladungssicherung und zeichnet sich überdies durch eine gegenüber dem Vorgängermodell noch höhere Stabilität aus. Sowohl der Rahmen als auch die Rungen wurden verstärkt. Besonders solide ausgeführte Führungen verhindern das Verkanten der Zwischenböden. Björn Budde, Vertriebsleitung Deutschland des Fahrzeugwerks Bernard KRONE GmbH & Co. KG: „Im Ergebnis erzielen wir dadurch einen erheblichen Komfortgewinn und – aufgrund der verbesserten Fahreigenschaften – ein großes Plus an Sicherheit im Straßenverkehr. Durch die hohe Flexibilität in der Beladung, ist es uns gelungen auch in kombinierten Ladungssituationen ein erhebliches Maß an Effizienz und Nachhaltigkeit zu erzielen.“

Der neue Vario Liner kann ab sofort direkt bei ELVIS bestellt werden. Nikolja Grabowski: „Wir freuen uns sehr, dass wir die Entwicklungs- und Testphase des neuen Vario Liners erfolgreich abgeschlossen haben und unseren Partner-Unternehmen nun ein weiteres ausgereiftes Instrument bieten können, das ihnen hilft, ökonomischer, effizienter und umweltschonender zu wirtschaften.“

 

Weitere Informationen über die ELVIS AG gibt es unter: www.elvis-ag.com
Detaillierte Informationen über den Vario Liner finden Interessierte unter: https://www.elvis-ag.com/vario-liner

Über die ELVIS AG und die ELVIS Teilladungssystem GmbH
Die ELVIS AG (Europäischer Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure) ist der führende Verbund von Lkw-Speditionen und Frachtführern Europas und die Interessensvertretung von über 200 Partnerunternehmen. Über seine Partner ist der Verbund an 280 Standorten in Deutschland und in mehr als 30 Ländern Europas vertreten. Primäres Ziel der ELVIS AG ist es, Vorteile für die angeschlossenen Unternehmen zu realisieren, die sich aufgrund von Skaleneffekten und der Zusammenarbeit untereinander ergeben.

Zum Leistungsportfolio des Verbundes zählen der zentrale Einkauf von Waren und Dienstleistungen, der eigene Onlineshop „ELVIS Truckstar“ sowie Beratungslösungen. ELVIS informiert seine Partner frühzeitig über alle Markt- und Branchenveränderungen sowie über relevante politische Entwicklungen und deren Auswirkungen.

Als Dachorganisation fungiert der Verbund als zentraler Ansprechpartner und Interessensvertretung seiner Partner gegenüber Politik und Verwaltung. Mit dem Ziel, praxisrelevante Mehrwerte und Vorteile für die angeschlossenen Unternehmen zu generieren, initiiert und betreut die ELVIS AG zudem regelmäßig Pilotprojekte und Kooperationen mit Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen.

Zudem bestehen unter dem Dach der ELVIS AG verschiedene operative Netzwerke: ein Part Load Network, ein Full Load Network, ein Volume Load Network, ein Baustoffnetzwerk sowie ein Palettenportal.

Die ELVIS AG besteht seit 2006 und verfügt mittels ihrer Partner heute über eine Flotte von mehr als 17.000 Lkw.

Über die Krone Nutzfahrzeug-Gruppe
Das Familienunternehmen Krone gehört zu den Marktführern bei Nutzfahrzeugen und Landtechnik. Zum Produktportfolio im Geschäftsbereich Nutzfahrzeuge am Hauptstandort Werlte gehören Pritschen- und Koffer-Sattelauflieger, Containerfahrgestelle, Wechselsysteme, Anhänger und KEP-Fahrzeuge für Paketdienste.

Krone versteht sich als Dienstleister rund um den Trailer und bietet ein umfassendes Dienstleistungspaket an, das unter anderem eine eigene Trailer-Achse, den All-in-Krone-Trailer, den Krone 360° Trailer Service sowie die Module Telematik, Finanzierung, Mietfahrzeuge und die Vermarktung von Gebrauchtfahrzeugen umfasst.

Auf der IAA Transportation 2022 in Hannover stellte Krone die „Mission Beyond Zero“ vor. Das Gesamtkonzept ist der Startschuss für eine neue Generation von Trailer-Transportlösungen, die durch die Kombination von Digitalisierung, Automatisierung, Nachhaltigkeit und Elektrifizierung für eine deutliche Reduzierung des CO2-Ausstoßes von Sattelzügen sorgen.

Über die Wiese GmbH & Co. KG Fahrzeugbau u. Nutzfahrzeuge
Das Familienunternehmen Wiese mit Sitz in Petershagen hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1989 als Hersteller von Nutzfahrzeug-Trailern und LKW-Sonderaufbauten europaweit einen Namen gemacht. Wiese entwickelt und fertigt individuell für jeden Kunden mit eigener Konstruktion. Zum Leistungsspektrum zählen darüber hinaus die Wiese Trailerrent und ein eigenes Unfallschaden- und Reparaturzentrum. Aktuell beschäftig die Gruppe 120 Mitarbeitende und ist dank einer hohen Ausbildungsquote nicht vom Fachkräftemangel betroffen.

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GOLDBECK und ELVIS vereinbaren mehrjährigen Rahmenvertrag

Pressemeldung

So einzigartig wie Branche, Geschäftstätigkeit und Unternehmen des Kunden: Auf Basis jahrzehntelanger Expertise realisiert Goldbeck gewerbliche Hallen. Von dieser Erfahrung profitieren künftig die Partner des ELVIS-Netzwerks.

GOLDBECK und ELVIS vereinbaren mehrjährigen Rahmenvertrag

Bielefeld und Alzenau, 18.01.2023. Goldbeck, eines der führenden Bau- und Dienstleistungsunternehmen Europas, und das größte europäische Transportnetzwerk ELVIS haben einen Rahmenvertrag über die Bündelung von Einkaufsaktivitäten geschlossen. Der Vertrag ebnet den Weg für eine langfristige strategische Partnerschaft.

Primäres Ziel von ELVIS ist es, Einkaufsvorteile für die angeschlossenen Speditionen und Logistiker zu realisieren. „Goldbeck verfügt über jahrzehntelange Expertise bei der Realisierung von Hallen sowie Büro- und Verwaltungsgebäuden. Der ELVIS-Verbund ist für uns ein zusätzlicher Vertriebsweg mit großen Potenzialen“, freut sich Dr. Michael Six, Geschäftsführer der Goldbeck Deutschland GmbH. Der jüngst geschlossene Rahmenvertrag ist seit Januar 2023 wirksam und eröffnet Goldbeck die Möglichkeit, einem breiten Spektrum möglicher Partner, darunter zahlreiche mittelständische Spediteure, alle Leistungen aus einer Hand anzubieten: vom Design über den Bau von Logistikimmobilien und Verwaltungsgebäuden bis zu Serviceleistungen während des Betriebs. „Unser Anspruch ist es, den ELVIS-Netzwerkpartnern optimale Unterstützung anzubieten“, erklärt Nikolja Grabowski, Vorstand der ELVIS AG. „Goldbeck ist ein erfahrener Rahmenvertragspartner, dessen Leistungen wir unseren Mitgliedern künftig zu Vorzugskonditionen anbieten können.“

Ein neuer Standort, mehr Raumbedarf, optimierte Abläufe, höhere Energieeffizienz: Für Logistikunternehmen und Speditionen gibt es viele gute Gründe, neue Hallen oder Verwaltungsgebäude zu bauen oder bestehende zu erweitern. Auf Wunsch rüstet Goldbeck Hallen unter anderem auch mit Kran- und Hebetechnik, Ladebereichen, Temperaturmonitoring und intelligenter Beleuchtungssteuerung aus. Das Besondere: Goldbeck realisiert Gebäude mit System. Wesentliche Bauelemente fertigt das Unternehmen in eigenen Werken industriell vor. Der Vorteil gegenüber dem konventionellen Bau: Goldbeck sichert mit der systematisierten Bauweise gleichbleibende Qualität und ist unabhängiger von äußeren Einflüssen. Immobilien realisiert das Unternehmen so wirtschaftlich, schnell und nachhaltig bei passgenauer Funktionalität. An mehr als 100 Standorten in Europa – davon 42 in ganz Deutschland – begleiten Goldbeck-Berater Kunden direkt in der Region. Von diesem dezentralen Niederlassungsnetz profitieren künftig die Mitgliedsunternehmen bei ELVIS. „In der Logistik zählt Geschwindigkeit“, betont Nikolja Grabowski. „Mit der systematisierten Bauweise kann Goldbeck die Bedarfe unserer Mitglieder besonders schnell decken.“

Der Rahmenvertrag ebnet zugleich den Weg für eine langfristige strategische Partnerschaft. Als Rahmenvertragspartner hat Goldbeck die Möglichkeit, sich mit allen Mitgliedern auszutauschen. ELVIS unterstützt dabei und schafft notwendige Rahmenbedingungen. „Uns verbindet der klare Anspruch, nachhaltige Lösungen für Markt- und Branchenherausforderungen zu gestalten“, betont Michael Six. „Wir freuen uns auf eine langjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit.“

 

 

Über GOLDBECK

Goldbeck realisiert zukunftsweisende Immobilien in Europa. Das Unternehmen versteht Gebäude als Produkte und bietet seinen Kunden alle Leistungen aus einer Hand: vom Design über den Bau bis zu Serviceleistungen während des Betriebs. Mit dem Anspruch „building excellence“ verwirklicht das Familienunternehmen Immobilien wirtschaftlich, schnell und nachhaltig bei passgenauer Funktionalität.

Goldbeck ist Partner für die mittelständische Wirtschaft und Großunternehmen, Investoren, Projektentwickler sowie öffentliche Auftraggeber. Zum Leistungsangebot gehören Logistik- und Industriehallen, Büro- und Schulgebäude, Parkhäuser und Wohngebäude. Bauen im Bestand sowie gebäudenahe Serviceleistungen vervollständigen das Spektrum. Das Unternehmen realisierte im Geschäftsjahr 2020/2021 mehr als 500 Projekte bei einer Gesamtleistung von rund 4,1 Mrd. Euro. Aktuell beschäftigt Goldbeck mehr als 10.000 Mitarbeitende an über 90 Standorten in ganz Europa.

Weitere Informationen finden Sie unter www.goldbeck.de

 

Über ELVIS

Die ELVIS AG (Europäischer Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure) ist der führende Verbund von Lkw-Speditionen und Frachtführern Europas und die Interessensvertretung von über 200 Partnerunternehmen. Über seine Partner ist der Verbund an 280 Standorten in Deutschland und in mehr als 30 Ländern Europas vertreten. Primäres Ziel der ELVIS AG ist es, Vorteile für die angeschlossenen Unternehmen zu realisieren, die sich aufgrund von Skaleneffekten und der Zusammenarbeit untereinander ergeben.

Zum Leistungsportfolio des Verbundes zählen der zentrale Einkauf von Waren und Dienstleistungen, der eigene Onlineshop „ELVIS Truckstar“ sowie Beratungslösungen. ELVIS informiert seine Partner frühzeitig über alle Markt- und Branchenveränderungen sowie über relevante politische Entwicklungen und deren Auswirkungen.

Als Dachorganisation fungiert der Verbund als zentraler Ansprechpartner und Interessensvertretung seiner Partner gegenüber Politik und Verwaltung. Mit dem Ziel, praxisrelevante Mehrwerte und Vorteile für die angeschlossenen Unternehmen zu generieren, initiiert und betreut die ELVIS AG zudem regelmäßig Pilotprojekte und Kooperationen mit Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen.

Zudem bestehen unter dem Dach der ELVIS AG verschiedene operative Netzwerke: ein Part Load Network, ein Full Load Network, ein Volume Load Network, ein Baustoffnetzwerk sowie ein Palettenportal.

Die ELVIS AG besteht seit 2006 und verfügt mittels ihrer Partner heute über eine Flotte von mehr als 17.000 Lkw.

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Der neue Geschäftsführer bei PANECO: 11 Fragen an Andreas Witzigmann

Blogbeitrag

Der neue Geschäftsführer bei PANECO: 11 Fragen an Andreas Witzigmann

Bei PANECO, dem ersten paneuropäischen Netzwerk von Speditions- und Logistikunternehmen, hat Andreas Witzigmann am 1. November 22 als Geschäftsführer das Ruder übernommen. Um Ihnen den fachlichen Background und ebenso auch die privaten Seiten des sympathischen Allgäuers ein wenig näherbringen zu können, haben wir das nachfolgende Interview geführt.

Sie sind der neue Geschäftsführer bei PANECO? Seit wann sind Sie an Bord und wie ist Ihr erster Eindruck?

Seit 1.11. bin ich dabei und freue mich über die unglaublich vielfältige Aufgabe. Mein erster Eindruck ist besonders von der insgesamt positiven Atmosphäre geprägt. Alle Kollegen, ob direkt bei PANECO, oder in der Peripherie sind ungemein positiv und gehen mit einem Lächeln im Gesicht an die Arbeit.

Beschreiben Sie bitte kurz Ihren Background. Was waren die wichtigsten Stationen Ihrer bisherigen Karriere?

Das ist einfach, ich bin Spediteur. Das ist zwar nicht modern, und mein ältester Sohn würde vielleicht sagen: „Du bist sowas von 1990“. Aber ich fühle mich wohl damit. Mein Werdegang ist also geprägt davon, dass mich die Branche, abgesehen von einem kurzen Ausflug in den Vertrieb von Süßwaren, nie losgelassen hat. Ausbildung, Fachwirt, Meisterpreis. Und so nebenbei habe ich in zwei mittelständischen Firmen, Noerpel und Lebert alle Facetten unseres Geschäftes „durch“. Nach dem Verkauf von Lebert wo ich in der Geschäftsführung zuletzt für Vertrieb, Zoll, Air & Sea, sowie für die internationale Entwicklung zuständig war, bin ich zuletzt bei Noerpel für die Gesamtgruppe im internationalen Board für Süd- und Osteuropa zuständig gewesen. Sozusagen im Ehrenamt habe ich die internationale Entwicklung der CargoLine in meiner fast zwanzigjährigen Mitarbeit, im Arbeitskreis international mitgestaltet.

Was war Ihre beste Entscheidung in Ihrer bisherigen beruflichen Laufbahn?

Natürlich der Eintritt bei PANECO

Was hat Sie an Ihrem neuen Aufgabenfeld bei PANECO am meisten gereizt?

Zuerst die Idee der Gründer. Dadurch ergibt sich für mich die Möglichkeit, ein sehr junges Unternehmen maßgeblich gestalten zu können und das Baby wachsen zu sehen. Ich denke, wir können mit PANECO eine Nische besetzen, die von all den anderen, ob großer Konzern, oder Mittelstandsnetzwerk, so nicht besetzt ist!

Wie würden Sie die aktuelle Situation bei PANECO umschreiben und wo sehen Sie das Netzwerk perspektivisch in zwei bis drei Jahren?

Wir haben in einer schwierigen Zeit einen sehr schnellen Start hingelegt. Ich denke für die Rahmenbedingungen auch durchaus erfolgreich. Nun müssen wir überzeugen! Dazu müssen wir uns sowohl im organisatorischen als auch im operativen Bereich stabilisieren. Neue Partner gewinnen, und die bestehenden pflegen und weiter begeistern, um eine wirkliche Flächendeckung für ganz Europa bieten zu können. Und das mit toller Qualität und Leistung. Klingt doch einfach, oder?

Wo sehen Sie die größten Herausforderungen, mit denen unsere Branche in Zukunft konfrontiert sein wird?

Wahrscheinlich sind uns  diese allen klar und ich möchte an dieser Stelle nicht die immer selben Sorgen strapazieren. Wir haben im ELVIS „Kosmos“ dazu auch echte Vordenker, die das schon mehr als präzise beschrieben haben. Neben all den Herausforderungen sollten wir aber auch die Chancen nicht aus dem Blick verlieren, die sich besonders für uns bieten. Nicht nur als Mittelstandskooperation, sondern auch als „Vereinfacher“, „Verbesserer“ und „Unterstützer“. Wenn es uns gelingt, die Arbeit unserer Partner für jede Sendung, mit all dem begleitenden Workflow, maßgeblich und nachhaltig zu vereinfachen, machen wir uns unglaublich wertvoll und schwer ersetzbar für unsere Partnerunternehmen.

Sie dürften aktuell viel auf Achse sein, um Partner kennenzulernen und neue Mitstreiter zu gewinnen. Wie entspannen Sie abseits der Meetings?

Genau so ist es. Ich habe mir seit Jahren angewöhnt, Bücher zu hören, da die Zeit zum Lesen fehlt. Ein bestimmtes Genre gibt es da nicht. Es geht von Roman über Comedy, und Thriller bis Sachbuch. Das lässt sich sehr gut während das Autofahrens machen. Jedenfalls dann, wenn man zu Zeiten unterwegs ist, in denen nicht so viel Telefontraffic ist.

Mit welchem Hörbuch haben Sie zuletzt entspannt? 

„Freiheitsgeld“ von Andreas Eschbach

Arbeit ist nur das halbe Leben. Wie verbringen Sie am liebsten Ihre Freizeit?

Ich bin ein Kind der Berge. Also im Sommer geht es mit dem Mountainbike oder zu Fuß und im Winter mit Skiern, welcher Art auch immer, in die Natur. Und das am besten mit der Familie und/oder Freunden.

Stellen Sie sich vor, man würde Ihnen spontan 10 Tage Urlaub an einem Ort Ihrer Wahl schenken. Wo müssten wir im Zweifelsfall nach Ihnen Ausschau halten?

Am besten da, wo Berge und Meer ganz nah beieinander sind. Italien geht immer, also ganz viele Möglichkeiten. Und wenn das Budget größer ist, dann Heliskiing in Kanada.

Wenn Sie eine berühmte Persönlichkeit treffen könnten, welche wäre das?

Barack Obama

KONTAKT 

Paneco Pan European Cooperation AG
Industriestrasse 47
CH – 6300 Zug
Schweiz

Telefon: +41 41 508 11 53
Mail: info@paneco.eu
Web: https://paneco.eu/de/

PANECO ist von Montag bis Freitag von 8.00 bis 16.00 Uhr erreichbar.

Mangel als Motor: ELVIS news Ausgabe 2/2022 ist da

ELVIS News

Mangel als Motor: ELVIS news Ausgabe 2/2022 ist da

Wer die Berichterstattung aufmerksam verfolgt, kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass sich derzeit eine Hiobsbotschaft an die nächste reiht. Krieg, Inflation, Rezession, auch der Mangel, hierzulande eine seit vielen Jahren quasi unbekannte Größe, ist zurück. Viele Dinge sind aufgrund gestörter Lieferketten als Folge der Corona-Pandemie, geopolitischer Verwerfungen, des demografischen Wandels und der Auswirkungen der Klimakrise plötzlich nicht mehr in gewohnter Manier verfügbar: Fachkräfte, wichtige Vorprodukte, Rohstoffe, sogar Kohlensäure – es mangelt an vielen Stellen. Zeit also, sich einmal grundsätzlich mit dem Phänomen des Mangels auseinanderzusetzen.

Trübe Aussichten – Marktanalyse der ELVIS AG mit pessimistischer Prognose

Pressemeldung

Die kommenden Monate versprechen für die Transportbranche nichts Gutes. „Die Prognosen fallen deutlich pessimistisch aus“, sagt Nikolja Grabowski, Vorstand der ELVIS AG. (Foto: ELVIS AG)

Trübe Aussichten – Marktanalyse der ELVIS AG mit pessimistischer Prognose

  • Hohe Inflation und steigende Personalkosten trüben die Lage
  • Transportnachfrage dürfte im Zuge der allgemeinen Verunsicherung weiter fallen
  • Langfristige Investitionen sollten sorgfältig überdacht werden
  • Eine enge mit Kunden/Geschäftspartnern in Sachen Preis- und Kapazitätsentwicklung ist ratsam

Alzenau, 18. November 2022 – Die Europäische Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure (ELVIS) AG sieht die Transport- und Logistikbranche mit immensen Herausforderungen konfrontiert. Nach Analysen des Verbands weisen zahlreiche Indikatoren auf eine nahende Krise hin. Der Ausblick auf die kommenden Monate habe sich nicht zuletzt aufgrund der hohen Inflation weiter eingetrübt. Vor diesem Hintergrund rät der Verbund den vornehmlich kleinen und mittelständischen Betrieben der Branche zu äußerster Vorsicht bei langfristigen Investitionsentscheidungen.

„Die deutsche Wirtschaft und mit ihr die Lkw-Transportsparte stehen an einem Scheideweg. Die Indikatoren zeigen derzeit deutlich in Richtung einer Rezession“, sagt Nikolja Grabowski, Vorstand der ELVIS AG. Diese Entwicklung treffe die von kleinen und mittelständischen Betrieben geprägte Branche zur Unzeit. Die finanzielle Situation vieler Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren nicht zuletzt infolge der Pandemie und ihren Folgen deutlich verschlechtert. „In dieser Situation wiegt die hohe Inflation doppelt schwer“, sagt Grabowski. Zumal gleichzeitig die Kosten steigen. Treiber sind vor allem die Personalkosten. Durch das knappe Angebot an Fachkräften und den hohen Wettbewerb um sie steigen die Löhne und Gehälter. „Das strapaziert die ohnehin oft dünnen Margen im Transportwesen zusätzlich“, sagt der ELVIS-Vorstand.

Der Verbund mit Sitz in Alzenau erfasst kontinuierlich alle relevanten Parameter des Lkw-Transportmarkts im Bereich Komplettladungen (FTL – Full Truck-Load) und Teilladungen (LTL – Less than Truck-Load). Im Rahmen einer quartalsweisen Analyse werden diese mit allgemeinen Wirtschaftsdaten und wichtigen Kennzahlen wie zum Ifo Geschäftsklima oder dem Umsatz im Internet- und Versandhandel in Beziehung gesetzt. Aus dieser zahlenbasierten Betrachtung leiten Grabowski und sein Team die Trends für die Branche ab.

Diese versprechen für die kommenden Monate nichts Gutes. „Die Prognosen fallen deutlich pessimistisch aus“, so Grabowski. „Die allgemeine Verunsicherung in Wirtschaft und Gesellschaft wirkt negativ auf den Konsum und das Investitionsverhalten. In der Folge sinkt die Transportnachfrage.“ Personal- und Materialmangel wirkten unverändert negativ auf das Transportangebot. Nur durch die derzeitige Seitwärtsbewegung der Wirtschaft, würden diese Probleme nicht offener in Erscheinung treten.

Spediteuren und Frachtführern rät der Verbund deshalb, Entscheidungen über langfristige Investitionen besonders zu überdenken und nach Möglichkeit zu verschieben. Die Transportbetriebe sollten stattdessen dringend ihre Möglichkeiten zur Flexibilisierung von Kapazitäten steigern: Digitalisierung des kompletten Workflows und eine Verbesserung der Effizienz, insbesondere im Kontraktgeschäft.

„Angesichts der volatilen Gesamtsituation empfehlen wir den Betrieben darüber hinaus, sich eng mit ihren Kunden und Auftraggebern abzustimmen, um auf Veränderungen schnell reagieren zu können“, sagt Grabowski. Dies betreffe sowohl die Preis- als auch die Kapazitätsentwicklung.

Neue Weihnachtsaktion 2022/23 startet – Spenden statt Weihnachtsgeschenke

Neue Weihnachtsaktion 2022/23 startet – Spenden statt Weihnachtsgeschenke

Zusammen mit Ihnen möchten wir das gemeinsame soziale Engagement fortsetzen und für ein von World Vision aufgelegtes Projekt in Äthiopien spenden.

PROJEKT WASH 2022 – ZUGANG ZU SAUBEREM TRINKWASSER

SPENDENSUMME: 25.600 €

PROJEKT: WASH-Water And Sanitation Services

BEGÜNSTIGT: 50.000 Erwachsene, 20.000 Kinder

LAND: Region Oromia, Äthopien

Warum Hilfe nötig ist?

Fehlender Zugang zu sauberem Trinkwasser, unzureichende Hygienestandards sowie mangelhafte sanitäre Einrichtungen für die Schulkinder zählen zu den Hauptproblemen der äthiopischen Gemeinde Lalo Assabi. Viele Kinder und deren Eltern erkranken aufgrund dieser Bedingungen.

Was können wir bewirken?

In Kooperation mit World Vision tragen wir als Sponsoren des Projektes dazu bei, die Wasserzufuhr der Gemeinde nachhaltig zu verbessern, den Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser zu verschaffen und dadurch die Lebensqualität deutlich zu verbessern.

Konkrete Maßnahmen vor Ort:

  • Erstellung von neuen, mit Handpumpen ausgestatteten Bohrlöchern (Flachbrunnen, 100 Meter oder weniger tief, nicht mechanisiert) für die primäre Nutzung durch Bildungseinrichtungen
  • Installation neuer leitungsgebundener Handwaschstationen für Bildungseinrichtungen
  • Gründung von WASH-Clubs an Schulen und Aufbau ihrer Kapazitäten
  • Schulung von WASH-Club Mitgliedern, Lehrern und Eltern-Lehrer-Vereinigungen zur Hygieneförderung (inklusive Menstruationshygiene-Management)

Schulung der Haushalte (einschließlich Müttern, Gemeindevertretern, Jugendlichen) in grundlegenden Hygienemaßnahmen (Händewaschen, sicherer Umgang mit Wasser, ordnungsgemäße Nutzung von Latrinen usw.)

Die Idee

Spenden statt Weihnachtsgeschenke. Lassen Sie uns dort helfen, wo es an den elementarsten Dingen fehlt. Auch in diesem Jahr haben Sie die Möglichkeit, sich an der ELVIS AG Weihnachtsaktion zu beteiligen.

Was müssen Sie tun, um sich am Projekt zu beteiligen?

Auf der Spenderwebsite https://www.worldvision.de/spenden/unternehmen/kooperation/projekte/elvis

können Sie ab sofort für dieses Gemeinschaftsprojekt spenden. Bitte beachten Sie, dass für Unternehmen ein Mindestbetrag von 300€ gilt.

Dieses Projekt entsteht in Kooperation mit World Vision. 

Gemeinsame mit ELVIS und den ELVIS Partnern sorgt World Vision im Projektgebiet in Burundi für einen besseren Zugang zu Bildung & Hygiene. Indem Klassenräume und sanitäre Einrichtungen gebaut und Hygienemaßnahmen gefördert werden.

 

Oromia, Äthopien

Projektland

2023

Projektjahr

207026

Projektnummer

Update zum Hilfsprojekt „Zugang zu Bildung & Hygiene 2022 in Burundi“ 2/2022

Update zum Hilfsprojekt „Zugang zu Bildung & Hygiene 2022 in Burundi“ 2/2022

Unter dem Motto „Spenden statt Weihnachtspräsente“ hat die ELVIS AG auch 2022 wieder mit Unterstützung zahlreicher Partner-Unternehmen und in Kooperation mit World Vision Deutschland eine Spendenaktion durchgeführt. Mit Ihrer Hilfe hat die ELVIS AG Kindern in der Region Muyaga in Burundi einen besseren Zugang zu Bildung & Hygiene ermöglicht, indem Klassenräume und sanitäre Einrichtungen gebaut und Hygienemaßnahmen gefördert wurden.

Was hat sich Neues getan?

Hatten wir bereits im August von dem erfolgreichen Workshop für die Grundschullehrer und Lehrerinnen berichtet zur Verbesserung der Unterrichtsqualität, der Lehrmethoden und des Unterrichtsmaterials, gibt es schon das nächste Update.

Fortschritt bei der Umsetzung neuer Hygienemaßnahmen

Auch in Sachen Hygienemaßnahmen gibt es nun einen Fortschritt zu berichten an der Muyaga II Grundschule. Dort hatte die Schulleitung das Problem an World Vision herangetragen, dass der Zustand der Latrinen vor Ort ein großes Problem darstellt. Mit den Spenden der ELVIS AG und Partnerunternehmen, konnte diese Situation nun gelöst werden.

Statt der baufälligen und völlig heruntergekommenen Latrinen, werden nun zwei neue, nach Jungen und Mädchen getrennte, Latrinenblöcke gebaut. Sie entsprechen dem aktuellen Standard und es gibt sogar die Möglichkeit, sie an ein Abwassersystem anzuschließen. Dies ist eine enorme Verbesserung zur vorherigen Situation für die Schülerinnen und Schüler. Denn die mangelhaften Hygienezustände an der Schule trugen ebenfalls zu einer Verschlechterung des Lernumfeldes bei. Für dieses Problem wird nun Abhilfe geschaffen und die Schulleitung sowie alle Jungen und Mädchen an der Grundschule Muyaga II Burundi freuen sich auf die schon bald fertiggestellten Latrinenblöcke.

Dieses Projekt entsteht in Kooperation mit World Vision.

Gemeinsame mit ELVIS und den ELVIS Partnern sorgt World Vision im Projektgebiet in Burundi für einen besseren Zugang zu Bildung & Hygiene. Indem Klassenräume und sanitäre Einrichtungen gebaut und Hygienemaßnahmen gefördert werden.

Name des Projekts:

Zugang zu Bildung & Hygiene

Burundi

Projektland

2022

Projektjahr

206317

Projektnummer

ELVIS AG warnt vor Haftungsrisiken durch Gas-Krise

Pressemeldung

Nikolja Grabowski, Vorstand der ELVIS AG, warnt Betreiber temperaturgeführter Lager vor Haftungsrisiken durch Gas-Krise. (Foto: ELVIS AG)

ELVIS AG warnt vor Haftungsrisiken durch Gas-Krise

  • Betreiber von Kühllagern könnten Lastabschaltungen treffen
  • Exkulpation wegen Vorabinformation schwierig
  • Oft kein ausreichender Versicherungsschutz

Alzenau, 17. August 2022 – Die Europäische Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure (ELVIS) AG warnt die Betreiber temperaturgeführter Lager vor immensen Haftungsrisiken, die sich aus Schäden im Zusammenhang mit der Energiekrise ergeben könnten. Den Unternehmen sei dringend empfohlen, ihren Versicherungsschutz zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Darüber hinaus rät der Verbund Betreibern von Kühllagern, gemeinsam mit ihren Auftraggebern festzulegen, wie mit der Ware verfahren wird, falls deren Kühlung mangels Energie nicht aufrecht erhalten werden kann.

„Die Gefahr, dass es zu Lieferengpässen bei Flüssiggas kommt, steigt mit jedem weiteren Kriegstag. Da die Kühlung vieler Lager über diesen Energieträger erfolgt, drohen den Betreibern massive Probleme und Kostenrisiken“, sagt Nikolja Grabowski, Vorstand der ELVIS AG, mit Verweis auf aktuelle Studien. Ohne russische Gaslieferungen und ohne eine Reduktion der Nachfrage könnten demnach in Deutschland bis zum Ende der Heizperiode Ende Mai 2023 etwa 210 Terawattstunden (TWh) Gas fehlen. In diesem Fall müsste der Gasverbrauch um rund 25 Prozent sinken. Die Folge wären Lastabschaltungen, die entsprechend der geltenden Alarmstufe des Notfallplans Gas zuerst die Industrie träfen und damit auch die Betreiber von temperaturgeführten Lagern.

Würde beispielsweise die Kühlkette unterbrochen, wären die betreffenden Waren schnell unbrauchbar. Fraglich ist, wer für den entstehenden Schaden aufkommen muss. Die Antwort lautet: Entsprechend der verschuldensunabhängigen Obhutshaftung grundsätzlich der Lagerhalter, es sei denn, der Schaden wäre auch bei Einhaltung der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns eingetreten. Diesen Beweis zu führen, dürfte jedoch schwierig sein. Denn sowohl die Bundesregierung als auch die Gasversorger haben in der Vergangenheit immer wieder über mögliche Lieferengpässe informiert. Ein so genannter „idealer“ Lagerhalter, so ließe sich argumentieren, hatte also zeitlich die Möglichkeit, sich auf die Situation einzustellen, Alternativen zu prüfen und Lösungen zur Abwehr eines drohenden Schadens vorzunehmen.

„Vor diesem Hintergrund sollte man sich auch nicht allzu sehr auf den Schutz einer Verkehrshaftungsversicherung verlassen“, warnt Grabowski. Denn ob die Assekuranzen für etwaige Schäden aufkommen, hänge generell vom Einzelfall ab sowie davon, welche eingewendeten Obliegenheitsverletzungen beziehungsweise Ausschlüsse greifen. Grabowski: „Hinsichtlich des Versicherungsschutzes gibt es aktuell viele Unwägbarkeiten. Und es steht zu erwarten, dass das auch die Lage der Versicherungsnehmer komplizierter macht.“

Betreibern temperaturgeführter Lager rät ELVIS deshalb dringend, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um etwaige Schäden zu vermeiden und einer möglichen Haftung bestmöglich vorzubeugen. Konkret empfiehlt der Verbund:

  • Einlagerer über den drohenden Kühlungsausfall zu informieren und Weisungen einzuholen, wie bei Eintreten eines Versorgungsengpasses mit der Lagerware zu verfahren ist.
  • Einen vertraglichen Haftungsausschluss für den Fall zu vereinbaren, dass die Kühlkette wegen stockender Gasversorgung unterbricht.
  • Eine alternative Energiezufuhr zum Kühlen und Heizen zu prüfen und eventuell umzurüsten.
  • Umlagerungen zu prüfen und unter Einhaltung der Kühlketten vorzunehmen.
  • Ausreichend Gas zur Überbrückung von Lieferengpässen bevorraten (beispielsweise durch zusätzliche Tanks).
  • Vorbereiten eines Notfallplans zur Beseitigung der Folgen des Lieferengpasses.
  • Zu bedenken ist zudem, dass ein Gaslieferengpass auch Auswirkungen auf weitere Versicherungssparten haben kann. Exemplarisch genannt seien hier die Betriebsunterbrechungsversicherung sowie die Maschinenbruchversicherung.

Fortschrittsbericht Zugang zu Bildung & Hygiene 2022 in Burundi 1/2022

Fortschrittsbericht Zugang zu Bildung & Hygiene 2022 in Burundi 1/2022

Unter dem Motto „Spenden statt Weihnachtspräsente“ hat die ELVIS AG auch 2022 wieder mit Unterstützung zahlreicher Partner-Unternehmen und in Kooperation mit World Vision Deutschland eine Spendenaktion durchgeführt. Mit Ihrer Hilfe hat die ELVIS AG Kindern in der Region Muyaga in Burundi einen besseren Zugang zu Bildung & Hygiene ermöglicht, indem Klassenräume und sanitäre Einrichtungen gebaut und Hygienemaßnahmen gefördert wurden.

Baustein I: Kapazitätsaufbau von Grundschullehrern zur Steigerung der Alphabetisierung (UL) und pädagogischen Fähigkeiten

Mit dem Unlock Literacy (UL) Ansatz arbeitet World Vision u.a. daran, eine qualitativ hochwertige Bildung für Kinder zu gewährleisten.

Der oben genannte Ansatz umfasst auch die Ausbildung der Lehrer. Ziel ist es hier, die fünf grundlegenden Lesefähigkeiten in die Lehrpläne der Grundschullehrer zu integrieren. Das Modelltraining stärkt den Unterricht der Klassen 1 bis 3 und soll den Lehrern helfen, sich auf Kinder, Buchstabenwissen,  phonemisches Bewusstsein,  Wortschatz, fließendes Lernen und verständnisvolles Lesen zu konzentrieren. Der Bedarf ist groß, zeigt doch die in Muyaga AP (2020) durchgeführte Umfrage, dass nur 66,5% der Kinder am Ende der zweiten Klasse lesen und somit dem Schulunterricht folgen können.

In einem viertägigen Work-Shop wurden die Grundschullehrer fortgebildet. In Vorträgen, Gruppenarbeiten und gegenseitigem Austausch wurden neue Grundlagen zur besseren Vermittlung des Lehrstoffes an die Grundschullehrer weitergegeben.

Baustein II: Regelmäßige Nachverfolgung zur Sicherung der Lehrqualität

Das Programm will auch zukünftig, in Zusammenarbeit mit der Schulverwaltung und den lokalen gewählten Vertretern, eine regelmäßige Nachverfolgung der Qualität des Schulunterrichts gewährleisten, um sicherzustellen, dass das Gelernte im besten Interesse der Kinder in die Praxis umgesetzt wird.

Dieses Projekt entsteht in Kooperation mit World Vision.

Gemeinsame mit ELVIS und den ELVIS Partnern sorgt World Vision im Projektgebiet in Burundi für einen besseren Zugang zu Bildung & Hygiene. Indem Klassenräume und sanitäre Einrichtungen gebaut und Hygienemaßnahmen gefördert werden.

Name des Projekts:

Zugang zu Bildung & Hygiene

Burundi

Projektland

2022

Projektjahr

206317

Projektnummer

Zugang zu Bildung & Hygiene 2022 in Burundi

Zugang zu Bildung & Hygiene 2022 in Burundi

BILDUNG – Klassenräume und Sanitär in Burundi 2022

Unter dem Motto „Spenden statt Weihnachtspräsente“ hat die ELVIS AG auch 2022 wieder mit Unterstützung zahlreicher Partner-Unternehmen und in Kooperation mit World Vision Deutschland eine Spendenaktion durchgeführt. Mit Ihrer Hilfe hat die ELVIS AG Kindern in der Region Muyaga in Burundi einen besseren Zugang zu Bildung & Hygiene ermöglicht, indem Klassenräume und sanitäre Einrichtungen gebaut und Hygienemaßnahmen gefördert wurden.

Muyaga befindet sich im Osten Burundis, in der Provinz Cankuzo. Die Dörfer liegen verstreut auf einer Höhe von 1.500-1.800 m und sind nur über schmale Pfade zu erreichen. Insbesondere in den ländlichen Gebieten Burundis sind die Folgen des Bürgerkriegs immer noch deutlich spürbar: Es gibt kaum Krankenhäuser, Schulen oder andere Infrastruktur. Die hygienischen Bedingungen sind schlecht. Viele Kinder gehen nicht zur Schule, weil sie zu Hause mitarbeiten müssen, es zu wenig Klassenräume gibt oder im Teenager-Alter heiraten.

Warum Hilfe nötig ist?

Eine durchgeführte Bedarfsanalyse hat die größten Probleme im Bereich Bildung in Muyaga aufgezeigt. Dazu gehören: Schlechtes schulisches Lernumfeld insbesondere für Kinder mit Behinderungen. Geringe Beteiligung der Eltern an der Verbesserung der Schulinfrastruktur und der Bildung, schlechte Umsetzung des Lehrplans aufgrund unzureichender Lehrmethoden, fehlende Unterstützung der Lehrkräfte, sowie unzureichende Lehrmaterialien und stark überfüllte Klassenzimmer.

So helfen wir!

Verbesserung der Qualität des Lehrens und Lernens an den Grundschulen in dem Lehrer ausgebildet werden und das Lernumfeld durch die Bereitstellung von geeigneter Infrastruktur verbessert wird (Klassenräume / sanitäre Einrichtung). Baumaßnahmen, die das Projekt umsetzen könnte, sind der Bau von sicheren Lernräumen/Klassenzimmern oder Latrinen und Hygieneeinrichtungen in Schulen unter Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse von Kindern mit Behinderungen. Sowie Ausbau der Kapazitäten von Grundschullehrern und ihren pädagogischen Fähigkeiten.

Dieses Projekt entsteht in Kooperation mit World Vision. 

Gemeinsame mit ELVIS und den ELVIS Partnern sorgt World Vision im Projektgebiet in Burundi für einen besseren Zugang zu Bildung & Hygiene. Indem Klassenräume und sanitäre Einrichtungen gebaut und Hygienemaßnahmen gefördert werden.

 

Name des Projekts:

Zugang zu Bildung & Hygiene in Burundi

Burundi

Projektland

2022

Projektjahr

206317

Projektnummer

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