Aktueller Marktreport: ELVIS erwartet steigende Kosten und sinkende Erträge

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Nikolja Grabowski, Vorstand der ELVIS AG, erwartet eine kritische Ertragslage und sinkende Erträge im deutschen Transportgewerbe. (Foto: ELVIS AG)

Aktueller Marktreport: ELVIS erwartet steigende Kosten und sinkende Erträge

  • Transportaufkommen niedriger als im Vorjahr
  • Mauterhöhung treibt Kosten um bis zu zwölf Prozent
  • Branche stehen schwierige Monate bevor

Alzenau, 13. September 2023 – Die Europäische Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure (ELVIS) AG sieht das deutsche Transportgewerbe weiter mit immensen Herausforderungen konfrontiert. Es sei davon auszugehen, dass die kommenden Monate vielen Unternehmen und Betrieben der Branche trotz der zu erwartenden üblichen Herbstbelebung an die Substanz gehen. Ursache hierfür sei vor allem die zu Dezember geplante Mauterhöhung, die in der prominenten Kategorie um 83 Prozent steigen und je nach Einsatzszenario des Lkw eine Kostensteigerung von bis zu zwölf Prozent bewirken werde, führt der Verbund in seinem jüngst veröffentlichen Marktreport über die aktuellen wirtschaftlichen und branchenspezifischen Entwicklungen aus.

„Wie die Leistungskurven der deutschen Wirtschaft insgesamt geben auch die branchenspezifischen Kennzahlen wenig Anlass zur Hoffnung, dass sich die Lage noch in diesem Jahr spürbar verbessern wird“, sagt Nikolja Grabowski, Vorstand der ELVIS AG. Ein Vergleich mit den Vorjahreswerten mache deutlich, dass die fehlenden Mengen die üblichen saisonalen Schwankungen deutlich übersteigen. Zumal auch das anstehende Herbstgeschäft die Auftragszahlen des Vorjahres voraussichtlich nicht erreichen werde. Zum Ausdruck komme das unter anderem in der Zahl der gefahrenen Lkw-Maut-Kilometer, die im abgelaufenen Quartal um 6,6 Prozent im Vergleich zu Q1, beziehungsweise um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gesunken sei.

In dieser Einschätzung bestätigt sieht sich der Verbund auch durch die ifo Konjunkturperspektive zur Güterbeförderung im Straßenverkehr, die in den Punkten Geschäftsklima (-14,2 Prozent), Umsatzerwartungen (-25,5 Prozent), Preiserwartungen (-29 Prozent) und Beschäftigungserwartung (-9,8 Prozent) eine gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich negativere Entwicklung aufweist. Gleiches gilt für den ELVIS Teilladungsindex, der im Vergleich zum ersten Quartal des Jahres um 7,5 Prozent niedriger ausfällt und 4,3 Prozent unter dem Vergleichszeitraum des Vorjahres liegt.
Gleichzeitig ist die Kostensituation für die Spediteure und Frachtführer in Deutschland weiter angespannt. Zwar hätten sich die Energiekosten im Jahresverlauf auf einem deutlich geringeren Niveau eingependelt, dennoch kämen in nahezu allen Kostensegmenten deutliche Nachlaufeffekte zum Tragen. Insbesondere die anhaltend steigenden Material- und Personalkosten erschwerten den Unternehmen das Wirtschaften.

Mitten in diese Gemengelage hinein stoße die zu Dezember geplante Mauterhöhung. Vorbehaltlich der Zustimmung des Bundesrats würden die Kilometersätze der deutschen Lkw-Maut in den relevanten Klassen mit der höchsten Laufleistung dann um bis zu 83 Prozent steigen. Im Ergebnis werde die bisherige Mautabgabe damit fast verdoppelt. Je nach Einsatzszenario des Lkw führe dies zu einer Kostensteigerung von bis zu zwölf Prozent. Vor diesem Hintergrund warnt Grabowski: „Es ist höchste Zeit, mit den Kunden in den Dialog zu treten. Die Mautkosten müssen vollständig durchgereicht werden.“

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Im Portrait: Lars Schmidt, der neue Geschäftsführer der ELVIS Versicherungsmakler GmbH

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Im Portrait: Lars Schmidt, der neue Geschäftsführer der ELVIS Versicherungsmakler GmbH

Im März dieses Jahres ist er als zweite Hälfte der Doppelspitze mit Jochen Eschborn bei der ELVIS Versicherungsmakler GmbH (EVM) eingestiegen – Lars Schmidt. Zur EVM gestoßen ist der Fachmann für Industrieversicherungen bereits im Oktober 2022, zunächst als Risk Consultant. Parallel zu seiner Funktion als Geschäftsführer verantwortet er weiterhin als Head of Specialty Logistics den Logistikbereich bei MRH Trowe.

Sie haben Ende März die Position des Geschäftsführers der ELVIS Versicherungsmakler GmbH übernommen. Wie ist Ihr Eindruck nach den ersten Monaten?

Ich hatte einen rundum positiven Start und freue mich auf die vor uns liegenden Aufgaben. Man spürt relativ schnell, dass wir uns innerhalb der ELVIS AG und unserer Partner-Unternehmen in einem sehr dynamischen und innovativen Umfeld bewegen, auf das die Mechanismen des Versicherungsmarktes teilweise noch nicht vorbereitet sind.

Der ELVIS Versicherungsmakler braucht insgesamt den Vergleich mit manch namhafterem Maklerhaus in der Branche definitiv nicht zu scheuen und hat vor allem fachlich versierte und engagierte Mitarbeiter.

Beschreiben Sie bitte kurz Ihren Background. Was waren die wichtigsten Stationen Ihrer bisherigen Karriere?

Nach der Ausbildung zum Dipl.-Betriebswirt an der Berufsakademie Stuttgart und bei der Allianz habe ich in die umfassende Beratung von Firmenkunden zur R+V gewechselt und bin dort auf die KRAVAG aufmerksam geworden. In den 10 Jahren bei der SVG Stuttgart habe ich die Branche nicht nur von der Versicherungsseite kennen gelernt und dabei viele interessante Menschen getroffen, die auch bei ELVIS engagiert sind.

Während der anschließenden Tätigkeit Im Maklermarkt hat mich die Transport- und Verkehrshaftungs-Versicherung nie losgelassen, ich konnte aber durch spannende Projekte auch mit Kunden anderer Branchen zusätzlich wertvolle Expertise im (internationalen) Industrie-Versicherungsgeschäft über alle Sparten aufbauen. Durch sich wandelnde und immer komplexere Anforderungen der Auftraggeber und zunehmend internationale Projekte wird dies auch in der Beratung unserer Kunden immer wichtiger.

Was war Ihre beste Entscheidung in Ihrer bisherigen beruflichen Laufbahn?

Die Konzentration auf die Transportversicherungen mit dem Fokus auf die Speditions- und Logistikbranche.  Hier hatte ich durch meine Tätigkeit bei der SVG das Glück, die unterschiedlichen Themenfelder der Branche hautnah erleben zu dürfen.

Was hat Sie an Ihrem neuen Aufgabenfeld bei ELVIS am meisten gereizt?

Die vielfältigen Tätigkeiten unserer Kunden sind immer wieder hochinteressant und durch die täglich neuen Herausforderungen wird es nie langweilig. Durch die Verbindung zu E.L.V.I.S. und den Partnerunternehmen ist man zudem auch außerhalb der klassischen Versicherungsbereiche gefordert, z. B. Lösungsansätze zur Mitarbeiterbindung zu finden.

Wie würden Sie die aktuelle Situation auf dem Markt umschreiben und wo sehen Sie die Versicherungssparte der ELVIS AG perspektivisch in zwei bis drei Jahren?

Wir finden gerade einen Markt im Wandel vor, der sich zu einem Anbietermarkt zugunsten der Versicherer entwickelt. Weiterhin passende und preislich angemessene Deckungskonzepte zur Verfügung stellen zu können, wird die Herausforderung der Zukunft bleiben. Hier setze ich auf die Digitalisierung zur Herstellung der Risikotransparenz und bei der Vertrags- und Schadenabwicklung – die Versicherungsbranche hat dabei aber noch deutlichen Aufholbedarf.

Der Schwerpunkt des Wachstums der nächsten Jahre wird neben der Ansprache unserer Partnerunternehmen als mögliche Neukunden vor allem sein, unsere Kunden durch engagierte Dienstleistung davon zu überzeugen, dass wir auch in noch nicht von uns betreuten Bereichen interessante Lösungen anbieten und ein zuverlässiger Partner sind.

Wo liegen die größten Herausforderungen unserer Branche? 

Neben Digitalisierung, Fahrermangel, kostentreibenden Mobilitätsexperimenten und Bürokratie wird wohl vor allem die politische Ignoranz gegenüber der Branche konstant für neue und sich verschärfende bestehende Herausforderungen sorgen.

Arbeit ist nur das halbe Leben. Wie verbringen Sie am liebsten Ihre Freizeit?

Mit meiner Familie bei Ausflügen und Reisen, gerne mit viel Wasser um uns herum, beim Tanzen und mit einem guten Buch und toller Musik – die natürlich immer im Auge des Betrachters liegt.

Stellen Sie sich vor, man würde Ihnen spontan 10 Tage Urlaub an einem Ort Ihrer Wahl schenken. Wo müssten wir im Zweifelsfall nach Ihnen Ausschau halten?

Entweder in einem kroatischen Hafenort samt den umliegenden Buchten oder in Südfrankreich.

Wenn Sie eine berühmte Persönlichkeit treffen könnten, welche wäre das?

Da Sir Terry Pratchett nicht mehr unter uns weilt, ist dies leider nicht mehr möglich, aber mit ihm hätte ich mich wirklich gerne über seine Person und seine Werke unterhalten.

Welches Lied beschreibt am besten Ihr Leben im Moment?

Dieses eine Lied gibt es nicht, aber irgendwo zwischen Paul Heaton und Blutengel spricht mich immer etwas an.

Welche außergewöhnliche Fähigkeit hätten Sie gerne und wie würden Sie diese nutzen?

Da gibt es sicher viele – aber im Moment wäre es oft hilfreich, wenn ich das von den physikalischen Grundlagen her durchaus mögliche Beamen perfektioniert hätte und beherrschen würde.

Wenn Sie für einen Tag die Zeit zurückdrehen könnten, was würden Sie ändern?

Nichts, denn jede beliebige Änderung an unserer Biografie hat Konsequenzen, von denen wir nicht wissen, ob sie tatsächlich zu dem gewünschten Ergebnis führen und ob wir bereit sind, sie zu tragen.

ELVIS Cross Load Network – Ladungsverbund gründet neue Sparte mit MANSIO

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Symbolischer Handschlag: Jochen Eschborn (links), Vorstandsvorsitzender der ELVIS AG, und Julian Blasig, COO der MANSIO GmbH, besiegeln die gemeinsame Kooperation für das ELVIS Cross Load Network. (Foto: ELVIS AG)

ELVIS Cross Load Network – Ladungsverbund gründet neue Sparte mit MANSIO

  • Unternehmen starten Begegnungsnetzwerk für Lkw-Komplettladungen
  • Zusammenschluss stärkt Wettbewerbsfähigkeit von Speditionen
  • Konzept sorgt für bessere Arbeitsbedingungen des Fahrpersonals

Alzenau/Knüllwald/Aachen, 3. August 2023 – Der Speditionsverbund ELVIS AG und der Software-Entwickler MANSIO GmbH gehen ab sofort eine Kooperation ein. Ziel ist es, ein Begegnungsnetzwerk für Lkw-Komplettladungen aufzubauen. Der wechselseitige Tausch von Aufliegern auf halber Strecke soll eine Lösung für gleich mehrere aktuelle Probleme der Branche in puncto Rentabilität, Fahrermangel und Einsatzszenarien von E-Lkw liefern. Mit dem Vorhaben bündeln die Kooperationspartner ihre Kompetenzen und ermöglichen mittelständischen Spediteuren und Logistikern neue Synergieeffekte. Durch das neue Angebot sollen Nutzer den Herausforderungen am Markt aktiv begegnen können.

„Wir freuen uns, gemeinsam mit MANSIO als kompetentem Geschäftspartner an unserer Seite, ein wegweisendes Begegnungsnetzwerk für Spediteure und Logistiker zu errichten“, sagt Jochen Eschborn, Vorstandsvorsitzender der ELVIS AG. „Mit der Kooperation bieten wir unseren Verbundpartnern die Möglichkeit, Begegnungsverkehre systematisiert zur Optimierung ihres Transportgeschäfts zu nutzen.“ Mit seinem langjährigen Know-how und seinem umfangreichen Netzwerk unterstützt der Speditionsverbund den Aufbau des neuen Systems mit dem Namen „ELVIS Cross Load Network“ und liefert damit nach eigenen Angaben einen Baustein für die Stärkung des leidgeprüften mittelständischen Spediteurs.

Für das technologische Grundgerüst des Begegnungsverkehrs sorgt der Software-Entwickler MANSIO. Das Aachener Unternehmen richtet mit seiner Plattform die Geschäftsvorgänge der beteiligten Speditionen effizient auf die operativen Prozesse des entstehenden Netzwerkes aus. Dr. Maik Schürmeyer, Geschäftsführer der MANSIO GmbH, sagt: „Mit der Unterstützung von ELVIS, dem führenden Speditionsverbund mit
über 250 Partnern, bilden wir das perfekte Fundament für unser gemeinsames Vorhaben. Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit, um dieses zukunftsweisende Konzept auf die Straße zu bringen.“

Das Verkehrskonzept basiert zum Start auf zentralen Wechselpunkten, von denen der erste am ELVIS-Hub in Knüllwald etabliert wird. Eschborn erläutert den Vorgang: „Die teilnehmenden Speditionen fahren mit ihren Lkw zum Wechselpunkt in Knüllwald, übergeben dort Trailer an andere Speditionen und führen den Rücktransport in die jeweilige Ursprungsregion durch. Dafür werden die einheitlichen Auflieger in einem Pool zur Verfügung gestellt, damit der eigene Trailer nicht an fremde Fahrer übergeben werden muss.“ Dieses Konzept ermögliche es, Leerfahrten zu vermeiden, Kosten und Zeit zu sparen und letztlich sogar den Lkw ein zweites Mal am Tag auf die Reise zu schicken, um damit den Umsatz zu steigern. Neben den wirtschaftlichen Vorteilen sollen vor allem die Fahrer von dem Begegnungsverkehr profitieren, da sie am Ende ihrer Schicht nach Hause zurückkehren können. „Dadurch leisten wir einen wichtigen Beitrag, um den Beruf von Lkw-Fahrern und -Fahrerinnen attraktiver zu gestalten und dem akuten Fahrermangel entgegenzuwirken. Nicht zuletzt reduzieren wir damit sogar noch den Parkplatzbedarf an Autobahnen“, ergänzt Eschborn.

Auch beim Thema Nachhaltigkeit bietet das Projekt Vorteile, da nicht nur Leerfahrten eingespart werden, sondern auch elektrisch angetriebene Lkw auf den Teilstrecken effizienter zum Einsatz kommen können. Denn aufgrund der kürzeren Distanzen und der planbaren Strecke zum Begegnungspunkt kann die begrenzte Reichweite von E-Lkw und die eingeschränkt vorhandene Infrastruktur optimal genutzt werden.
ELVIS und MANSIO bündeln mit der Kooperation ihre Kompetenzen, um den Herausforderungen der Branche proaktiv zu begegnen und leisten einen Beitrag für eine wirtschaftliche und nachhaltige Zukunft in der Transportlogistik. „Unser Begegnungsverkehr leitet einen bedeutenden Meilenstein für den Straßengüterverkehr ein. Gemeinsam mit MANSIO arbeiten wir daran, für unsere Verbundpartner ein System zu etablieren, das die Optimierung von Komplettladungsverkehren zum Ziel hat. Damit bieten wir unseren Partnern klare Vorteile in einem hart umkämpften Markt“, sagt Eschborn.

Über die ELVIS AG und die ELVIS Teilladungssystem GmbH

Die ELVIS AG (Europäischer Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure) ist der führende Verbund von Lkw-Speditionen und Frachtführern Europas und die Interessensvertretung von über 250 Partnerunternehmen. Über seine Partner ist der Verbund an 350 Standorten in Deutschland und in mehr als 30 Ländern Europas vertreten. Primäres Ziel der ELVIS AG ist es, Vorteile für die angeschlossenen Unternehmen zu realisieren, die sich aufgrund von Skaleneffekten und der Zusammenarbeit untereinander ergeben.
Zum Leistungsportfolio des Verbundes zählen der zentrale Einkauf von Waren und Dienstleistungen, der eigene Onlineshop „ELVIS Truckstar“ sowie Beratungslösungen. ELVIS informiert seine Partner frühzeitig über alle Markt- und Branchenveränderungen sowie über relevante politische Entwicklungen und deren Auswirkungen.

Als Dachorganisation fungiert der Verbund als zentraler Ansprechpartner und Interessensvertretung seiner Partner gegenüber Politik und Verwaltung. Mit dem Ziel, praxisrelevante Mehrwerte und Vorteile für die angeschlossenen Unternehmen zu generieren, initiiert und betreut die ELVIS AG zudem regelmäßig Pilotprojekte und Kooperationen mit Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen. Zudem bestehen unter dem Dach der ELVIS AG verschiedene operative Netzwerke: ein Part Load Network, ein Full Load Network, ein Volume Load Network, ein Baustoffnetzwerk sowie ein Palettenportal. Die ELVIS AG besteht seit 2006 und verfügt mittels ihrer Partner heute über eine Flotte von mehr als 19.000 Lkw.

Über die MANSIO GmbH

Die MANSIO GmbH ist ein innovatives Technologieunternehmen mit Sitz in Aachen, das sich zur Aufgabe gemacht hat, die Logistik in die Zukunft zu führen und Transporte schneller, sicherer und ökologischer zu gestalten sowie attraktivere Arbeitsbedingungen für Lkw-Fahrpersonal zu schaffen. Kern des MANSIO Transportsystems ist eine Software, mit der Speditionen unternehmensübergreifende Begegnungs- und Stafettenverkehre organisieren können. Dabei wird im Laufe eines Transports ein Lkw-Sattelauflieger von einem Lkw zu einem anderen übergeben.

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Carsten Dohrn erhält Gesamtprokura der ELVIS Teilladungssystem GmbH

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Die ELVIS AG baut ihre Führungsriege aus: Carsten Dohrn (r.) bekommt durch Geschäftsführer Steffen Renner die Gesamtprokura der ELVIS Teilladungssystem GmbH erteilt. (Foto: ELVIS AG)

Carsten Dohrn erhält Gesamtprokura der ELVIS Teilladungssystem GmbH

  • Speditionsverbund erteilt Vollmacht für Teilladungsgeschäft an internen Stakeholder-Manager
  • Dohrn verantwortet seit 2019 Partner- und Kundenbetreuung
  • Fokus des neuen Prokuristen wird das Netzwerkmanagement sein

Alzenau/Knüllwald, 14. Juli 2023 – Die Europäischer Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure AG (ELVIS) holt Carsten Dohrn in den erweiterten Führungskreis. Mit Wirkung zum 3. Juli 2023 hat der Vorstand des Speditionsverbunds dem Logistikmanager die Gesamtprokura für die ELVIS Teilladungssystem GmbH übertragen und damit die Verantwortung, die Tochtergesellschaft rechtlich nach außen zu vertreten. Das Hauptaugenmerk des 56-Jährigen wird auf dem Bereich Partnerbetreuung und -gewinnung liegen.

„Carsten Dohrn hat mit seiner Arbeit maßgeblich am Erfolg der ELVIS-Gruppe beigetragen. Ihn nun in die Führungsebene zu heben ist sowohl ein strategisch wichtiger Schritt für den Verbund als auch die folgerichtige und angemessene Anerkennung für sein Engagement“, sagt Nikolja Grabowski, Vorstand der ELVIS AG.

Seit September 2019 ist der Logistikmanager an Bord des europäischen Speditionsverbunds und leitete bisher die Partner- und Kundenbetreuung dessen Part Load Network. Der gelernte Speditionskaufmann verfügt dank verschiedener voriger Stationen bei namhaften Transportunternehmen, wie Hellmann, DPD oder DB Schenker, über sowohl Mittelstands- als auch Konzernerfahrung. Seine Expertise setzte er zuletzt insbesondere in der Partnerpflege und -gewinnung sowie der Integration einer namhaften Baumarktkette ein.

Geschäftsführer der ELVIS Teilladungssystem GmbH Steffen Renner, an den Dohrn fortan berichten wird, freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit seinem langjährigen Kollegen: „Die fachliche Kompetenz und Leistungsbereitschaft von Carsten Dohrn werden nicht nur intern, sondern vor allem auch von unseren Partnern und Kunden sehr geschätzt.“

Zu Dohrns zukünftigem Aufgabenbereich gehören die Sicherstellung der Netzwerkstabilität, die Netzwerkverdichtung sowie die Leitung der Partner- und Kundenbetreuung.

Über die ELVIS AG und die ELVIS Teilladungssystem GmbH

Die ELVIS AG (Europäischer Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure) ist der führende Verbund von Lkw-Speditionen und Frachtführern Europas und die Interessensvertretung von über 250 Partnerunternehmen. Über seine Partner ist der Verbund an 350 Standorten in Deutschland und in mehr als 30 Ländern Europas vertreten. Primäres Ziel der ELVIS AG ist es, Vorteile für die angeschlossenen Unternehmen zu realisieren, die sich aufgrund von Skaleneffekten und der Zusammenarbeit untereinander ergeben.
Zum Leistungsportfolio des Verbundes zählen der zentrale Einkauf von Waren und Dienstleistungen, der eigene Onlineshop „ELVIS Truckstar“ sowie Beratungslösungen. ELVIS informiert seine Partner frühzeitig über alle Markt- und Branchenveränderungen sowie über relevante politische Entwicklungen und deren Auswirkungen.

Als Dachorganisation fungiert der Verbund als zentraler Ansprechpartner und Interessensvertretung seiner Partner gegenüber Politik und Verwaltung. Mit dem Ziel, praxisrelevante Mehrwerte und Vorteile für die angeschlossenen Unternehmen zu generieren, initiiert und betreut die ELVIS AG zudem regelmäßig Pilotprojekte und Kooperationen mit Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen. Zudem bestehen unter dem Dach der ELVIS AG verschiedene operative Netzwerke: ein Part Load Network, ein Full Load Network, ein Volume Load Network, ein Baustoffnetzwerk sowie ein Palettenportal. Die ELVIS AG besteht seit 2006 und verfügt mittels ihrer Partner heute über eine Flotte von mehr als 19.000 Lkw.

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Willkommen an Bord! 12 Fragen an Andreas Welle.

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Willkommen an Bord! 12 Fragen an Andreas Welle.

Seit Anfang Juni ist Andreas Welle für den Bereich „Internationale Entwicklung“ bei der ELVIS Teilladungssystem GmbH in Knüllwald verantwortlich. Mit seiner langjährigen Erfahrung und seinem Fachwissen bringt er wertvolle Kenntnisse in das Unternehmen ein. Wir hatten die Möglichkeit, mit ihm über seine Ziele, Herausforderungen und Visionen zu sprechen und auch die private Seite ein wenig kennenzulernen.

Sie haben Anfang des Monats die Leitung für den Bereich „Internationale Entwicklung“ bei der ELVIS Teilladungssystem GmbH in Knüllwald angetreten? Wie ist der erste Eindruck??

Ich habe ein modernes, geräumiges Büro vorgefunden, das mir gut gefällt. Vom ersten Tag an habe feststellen dürfen, dass sich die Professionalität, welche ELVIS mir in den Gesprächen vermittelt hat, auch im beruflichen Alltag wiederfindet. Klare Strukturen, gut organisierte Abläufe und ein motiviertes Team.

Beschreiben Sie bitte kurz Ihren Background. Was waren die wichtigsten Stationen Ihrer bisherigen Karriere?

Auf Wunsch meiner Eltern habe ich eine Lehre zum Bankkaufmann begonnen und abgeschlossen, auch wenn ich den Beruf vom ersten Tag an nicht gemocht habe. Nach meinem Zivildienst habe ich mich einige Jahre beruflich orientiert, wie das heute so schön heißt, und bin eigentlich nur durch Zufall zur Logistik gekommen. Angefangen als Vertriebsleiter bei einem kleinen Expressnetzwerk, bin ich zwei Jahre später zu einer Tochterfirma von GLS (DER KURIER) gelangt und habe dort alle operativen Prozesse der Paketlogistik von A bis Z gelernt. Dort habe ich auch mein nebenberufliches Studium absolviert. All diese Stationen haben mir einen guten und tiefen operativen Hintergrund gegeben und mich sowohl eine nationale als auch internationale Sichtweise gelehrt, die ich nun mit vollem Elan in meine neuen Aufgaben bei ELVIS einbringen werde.

Was war Ihre beste Entscheidung in Ihrer bisherigen beruflichen Laufbahn?

Meine Lehre trotz des täglichen Widerwillens durchgezogen zu haben. Zum einen bildete es eine gute Grundlage für meine spätere berufliche Laufbahn. Zum anderen habe ich dadurch gelernt, mich auch in Zeiten durchzubeißen, die nicht jeden Tag lustig und voller Sonnenschein sind.

Was hat Sie an Ihrem neuen Aufgabenfeld bei ELVIS am meisten gereizt?

Ich hatte tolle Gespräche mit Jochen Eschborn und Nikolja Grabowski. Beide haben mir mit viel Enthusiasmus vom Aufgabengebiet erzählt. Die Mitarbeit an den zukünftigen Themen und Projekten hat mich von der ersten Sekunde an gereizt und interessiert.

Wie würden Sie die aktuelle Situation auf dem Markt umschreiben und wo sehen Sie uns perspektivisch in zwei bis drei Jahren?

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland sind bekanntermaßen momentan nicht allzu gut. Und gepaart mit der Verunsicherung der Menschen befinden wir uns in stürmischen Zeiten. Gerade jetzt ist es wichtig in Zukunftsmärkte und -lösungen zu investieren und die Entwicklung neuer Konzepte voranzutreiben. Die Innovationskraft, die ich bisher bei ELVIS spüren konnte, lassen keinen Zweifel daran aufkommen, dass wir auch in zwei bis drei Jahren weiterhin ganz vorne am Markt zu finden sein werden. Darüber hinaus bin ich mir sicher, dass wir in diesem Zeitraum in Märkten und Branchen aktiv sein werden, die andere momentan nicht besetzten wollen oder können. ELVIS könnte in diesen Bereich dann einen entscheidenden Vorsprung haben.

Wo sehen Sie die größten Herausforderungen unserer Branche? 

Wir müssen den Nachwuchs für die Logistik begeistern und dafür sorgen, dass wir für die kommenden Aufgaben ausreichend Fachpersonal haben. An dieser Stelle möchte ich meinen Kollegen, Daniel Markus, ganz herzlich grüßen. Seine Serie „Der kleine Logistiker“ auf LinkedIn ist extrem gelungen. Zurück zur Frage: Wir müssen auch Personengruppen ins den Fokus rücken, die sich aktuell mit Teilbereichen der Logistik nicht auseinandersetzen. Frauen sind im Fahrbereich absolut unterrepräsentiert. Um das zu ändern, ist es erforderlich, neue Konzepte einzubringen. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf muss auch für LKW-Fahrer und -Fahrerinnen verbessert werden.

Arbeit ist nur das halbe Leben. Wie verbringen Sie am liebsten Ihre Freizeit?

Ab und an trifft man mich auf den Sportplätzen meiner Heimatregion und ansonsten freue ich mich Zeit mit meiner Familie und im Garten zu verbringen. Wir haben vor zwei Jahren gebaut und dementsprechend ist noch einiges an den Außenanlagen zu tun. Wenn es dann mal wirkliche Freizeit gibt, freut sich mein Sohn über die gemeinsame Zeit beim Spielen.

Stellen Sie sich vor, man würde Ihnen spontan 10 Tage Urlaub an einem Ort Ihrer Wahl schenken. Wo müssten wir im Zweifelsfall nach Ihnen Ausschau halten?

Solange es einen Strand, eine Liege und das Meer gibt, ist mir der Ort egal 😉

Wenn Sie eine berühmte Persönlichkeit treffen könnten, welche wäre das?

Jeff Bezos. Es ist beeindruckend, mit welcher Kraft, Stärke und Ruhe er Amazon aufgebaut und zu einer Weltmarke gemacht hat.

Welches Lied beschreibt am besten Ihr Leben im Moment?

Eines reicht nicht… Morgens müsste es eher Blues sein – ich komme schwer in die Gänge. Mittags darf es dann gerne ein Lied von Pink sein, denn das macht gute Laune. Und abends, wenn der Tag gut gelaufen ist, darf es gerne ein Schlager sein, den man lauthals mitsingen kann.

Welche außergewöhnliche Fähigkeit hätten Sie gerne und wie würden Sie diese nutzen?

Fliegen … Ich denke manchmal hilft es die Welt aus einem anderen Winkel zu sehen.

Wenn Sie für einen Tag die Zeit zurückdrehen könnten, was würden Sie ändern?

Gar nichts, seitdem ich den Film „Butterfly Effect“ gesehen habe, hätte ich Bedenken, irgendwas Entscheidendes und Gutes in der Zukunft zu zerstören. Schlussendlich ist alles gut, wie es gekommen ist und wir sollten Dinge aus der Vergangenheit nicht mit dem Blick der Gegenwart betrachten und ggf. verklären.

Aktueller Marktreport: ELVIS rät, neue Absatzmärkte zu erschließen

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Mit Blick auf die Marktentwicklung rät Nikolja Grabowski, Vorstand der ELVIS AG, Spediteuren und Frachtführern dazu, sich möglichst breit aufzustellen und Kundenkreis als auch Angebotspalette auszubauen. (Foto: ELVIS AG)

Aktueller Marktreport: ELVIS rät, neue Absatzmärkte zu erschließen

  • Verbund gibt neuen Marktreport heraus
  • Treibstoffpreise gesunken, Herausforderungen bleiben hoch
  • Angekündigte Mauterhöhung sorgt für Unruhe

Alzenau/Knüllwald, 06. Juni 2023 – Langsam entspannen sich die zuletzt arg strapazierten Liefer- und Transportketten wieder. Der soeben veröffentlichte Marktreport der Europäische Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure (ELVIS) AG sieht denn auch Anzeichen dafür, dass die technische Rezession, in die Deutschland nach dem zweiten Quartal mit schrumpfendem Bruttoinlandsprodukt in Folge gerutscht ist, keinen langfristigen Trend markiert. Für Euphorie bestehe dennoch wenig Anlass. Die zu Beginn des Jahres außergewöhnlich niedrigen Transportmengen seien zum Ende des Quartals zwar deutlich angestiegen, insgesamt bleibe die Entwicklung aber weit hinter den Vorjahren zurück. Die anhaltende Verunsicherung über die wirtschaftliche Entwicklung, gepaart mit neuen politischen Regulierungen ließen den Markt weiter nicht zur Ruhe kommen. Die Erwartungshaltung der Branche bleibt dem Report zufolge daher verhalten pessimistisch.

„Das Bild in der Wirtschaft ist wie so oft uneinheitlich und beschert den Logistikern damit weiterhin unruhige Zeiten. Während sich beispielsweise das produzierende Gewerbe noch leicht positiv entwickelt, leiden andere Bereiche wie der Bau bereits spürbar unter der aktuellen Zinspolitik“, sagt Nikolja Grabowski, Vorstand der ELVIS AG.

Stand April ist das Transportbarometer, dass das Verhältnis von Frachtaufkommen zu verfügbarem Laderaum anzeigt, um 21,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gesunken. Gleiches gilt für das Transportaufkommen von Teilladungen. Hier stand der Index im April 10,4 Prozent unter dem des Vorjahresmonats.

Ebenfalls im Sinkflug, in diesem Fall jedoch mit positiven Effekten für die Spediteure und Frachtführer, sind die Energiekosten. Der Preis für Diesel sank von Februar auf März um 4,5 Prozent und lag damit sogar 23,9 Prozent unter der Marke des Vorjahresmonats. LNG verbilligte sich ebenfalls – binnen eines Jahres um 43,9 Prozent. Der AdBlue-Preis sank nicht ganz so deutlich, aber immer noch um 17,6 Prozent in den vergangen zwölf Monaten. „Allerdings setzen sich die Domino-Effekte in der Preisgestaltung entlang der Fertigungskette fort. Die Teuerungsraten haben zwar an Höhe verloren, aber die Steigerung ist immer noch mehr als deutlich“, so Grabowski.

Für zusätzliche Unruhe in diesem Zusammenhang sorgt die Ankündigung des Verkehrsministeriums, die Maut zu Dezember dieses Jahres um rund 83 Prozent anzuheben. Sollte das so umgesetzt werden, „werden wir sprunghafte Entwicklungen beobachten können, die zu erheblichen Herausforderungen für die Anbieter und Auftraggeber von Straßengüterverkehr führen“, sagt Grabowski.

Sollte der Markt im zweiten Quartal stärker wachsen, würde schlagartig auch der Fahrermangel wieder deutlich zu Tage treten. Trotz großer Herausforderungen rät ELVIS den Spediteuren und Frachtführern daher, die eigenen Fix-Kosten möglichst nah an der konjunkturellen Entwicklung auszurichten und notfalls Kapazitäten abzubauen. „Bei den schwachen Margen der Branche von einem bis drei Prozent ist das Vorhalten von Ressourcen wirtschaftlich kaum abbildbar“, so Grabowski. Wichtig sei es nun, den Kundenkreis und die Angebotspalette zu erweitern, um breit aufgestellt zu sein, rät der ELVIS Vorstand abschließend. Beispielsweise flächendeckende internationale Angebote oder die Zustellung von Photovoltaik-Anlagen an Privat, seien Wachstumsmärkte. Diversifizierung schafft Stabilität und Resilienz in unsicheren Zeiten.

#WIR: Perspektiven schaffen für eine erfolgreiche Zukunft

ELVIS News

#WIR: Perspektiven schaffen für eine erfolgreiche Zukunft

Die vergangenen Jahre waren turbulent – auch für die Logistik. Neben den großen und kleinen Krisen wie dem Fahrermangel und gestörten Lieferketten treiben die Branche vor allem die beiden großen „Ds“ um: die Digitalisierung und die Dekarbonisierung. Die steigenden Anforderungen an den Umweltund Klimaschutz zwingen die Spediteure und Logistikdienstleister dazu, noch wesentlich effizienter mit ihren Ressourcen umzugehen. Bei alledem gilt es, die menschliche Seite nicht aus den Augen zu verlieren. Denn die Logistik ist nach wie vor ein People Business. In diesem Spannungsfeld erfolgreich zu wirtschaften, ist herausfordernd. Besonders für die kleinen und mittelständischen Unternehmen, die nicht selbst alle Prozesse abbilden können, die die Logistik der Zukunft mit sich bringt. Speziell diesen Unternehmen bedarfsgerechte Lösungen zu bieten und ihnen das nötige Instrumentarium an die Hand zu geben, um sich im Konzert der Großen auch künftig behaupten zu können, ist unser Anspruch seit unserer Gründung 2006.

ELVIS und ABC besiegeln deutsch-italienische Allianz

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ELVIS und ABC besiegeln deutsch-italienische Allianz
Freuen sich darüber, künftig eng zusammenzuarbeiten: Jochen Eschborn (l.), Vorstandsvorsitzender der ELVIS AG, Claudio Simone (m.), Präsident ABC Business Network, und Matteo Ravazzin (r.), Executive Director Business Network. (Foto: ELVIS AG)

ELVIS und ABC besiegeln deutsch-italienische Allianz

  • Alzenauer Logistik-Verbund wird Gesellschafter bei ABC
  • Strategischer Schritt vertieft bestehende Zusammenarbeit
  • Ziel ist der Ausbau der Leistungsfähigkeit beider Netzwerke

Alzenau/Verona, 10. Mai 2023 – Die Europäischer Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure AG (ELVIS) wird Mitgesellschafter des Transport- und Logistiknetzwerks ABC Business Network mit Sitz in Verona. Gleichzeitig wird das italienische Unternehmen Kooperationspartner des Alzenauer Logistik-Verbunds. Ziel dieser engen strategischen Partnerschaft ist die Vertiefung der seit 2019 bestehenden Zusammenarbeit und der Ausbau der Leistungsfähigkeit beider Netzwerke. Vertraglich besiegelt wurde die neue Allianz am 9. Mai im Rahmen der Internationalen Fachmesse für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management transport logistic in München.

„Im Zuge der inzwischen seit vier Jahren bestehenden Zusammenarbeit wurde zunehmend deutlicher, dass ABC perfekt zu uns und wir perfekt zu ABC passen – nicht nur, was die handelnden Personen betrifft, sondern vor allem hinsichtlich der Ausrichtung und der Philosophie unserer Unternehmen“, sagt Jochen Eschborn, Vorstandsvorsitzender der ELVIS AG. „Auf Basis dieser Erkenntnis ist die enge Kooperation, die wir nun eingegangen sind, nur die logische Konsequenz.“

Konkret liegt der Fokus beider Unternehmen auf dem mittelständischen Transportdienstleister. Hier wie dort ist das Leistungsspektrum konsequent darauf ausgerichtet, im Wege der Zusammenarbeit Größenvorteile zu generieren und Synergien zu schöpfen. Exemplarisch zu nennen ist in diesem Zusammenhang das im Frühjahr 2021 unter Beteiligung von ELVIS und ABC gegründete paneuropäische Transportnetzwerk PANECO. Darüber hinaus begreifen sich beide Unternehmen als Interessenvertreter der ihnen angeschlossenen Transport- und Logistikbetriebe.

Matteo Ravazzin, CEO von ABC Business Network: „Deutschland ist Italiens Handelspartner Nummer eins und damit Hauptzielregion für viele unserer Partner. Ihnen über ELVIS einen breiten und unkomplizierten Zugang zu diesem noch dazu größten und wichtigsten Logistikmarkt Europas bieten zu können, ist zweifelsohne ein immenser Gewinn.“ Profitieren will ABC zudem vom großen Erfahrungsschatz und Know-how des Alzenauer Verbunds in puncto Entwicklung systemgeführter Teilladungsverkehre, Aufbau und Organisation eines Zentraleinkaufs sowie Betreuung und Vorteilsentwicklung für die angeschlossen Mitglieder. Diesbezüglich gebe es europaweit kaum ein Unternehmen, das mehr zu bieten habe. „Umso mehr freuen wir uns, ELVIS als neuen Gesellschafter gewonnen zu haben“, so Ravazzin.

Für ELVIS bedeutet die Partnerschaft mit dem italienischen Verbund ein weiterer Schritt in Richtung Internationalisierung. Eschborn: „Europa ist eine der größten Wirtschaftszonen weltweit. Ihre kleinteilige Struktur und die zahlreichen Sprachbarrieren machen es aber gerade den vielen kleinen und mittelständischen Logistikern schwer, grenzüberschreitende Geschäftsmodelle zu etablieren. Vor diesem Hintergrund ist ein Kooperationspartner vor Ort ein unschätzbarer Vorteil.“

Weitere Informationen über die ELVIS AG gibt es unter: www.elvis-ag.com

Weitere Informationen über ABC Business Network gibt es unter: www.abc-network.eu

Über die ELVIS AG und die ELVIS Teilladungssystem GmbH

Die ELVIS AG (Europäischer Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure) ist der führende Verbund von Lkw-Speditionen und Frachtführern Europas und die Interessensvertretung von über 250 Partnerunternehmen. Über seine Partner ist der Verbund an 350 Standorten in Deutschland und in mehr als 30 Ländern Europas vertreten. Primäres Ziel der ELVIS AG ist es, Vorteile für die angeschlossenen Unternehmen zu realisieren, die sich aufgrund von Skaleneffekten und der Zusammenarbeit untereinander ergeben.
Zum Leistungsportfolio des Verbundes zählen der zentrale Einkauf von Waren und Dienstleistungen, der eigene Onlineshop „ELVIS Truckstar“ sowie Beratungslösungen. ELVIS informiert seine Partner frühzeitig über alle Markt- und Branchenveränderungen sowie über relevante politische Entwicklungen und deren Auswirkungen.

Als Dachorganisation fungiert der Verbund als zentraler Ansprechpartner und Interessensvertretung seiner Partner gegenüber Politik und Verwaltung. Mit dem Ziel, praxisrelevante Mehrwerte und Vorteile für die angeschlossenen Unternehmen zu generieren, initiiert und betreut die ELVIS AG zudem regelmäßig Pilotprojekte und Kooperationen mit Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen. Zudem bestehen unter dem Dach der ELVIS AG verschiedene operative Netzwerke: ein Part Load Network, ein Full Load Network, ein Volume Load Network, ein Baustoffnetzwerk sowie ein Palettenportal. Die ELVIS AG besteht seit 2006 und verfügt mittels ihrer Partner heute über eine Flotte von mehr als 19.000 Lkw.

Über das ABC Business Network

DABC Business Network wurde 2017 zu dem Zweck gegründet, mittelständische Familienunternehmern aus dem Internationalen Speditionsbereich zusammen zu bringen, um Synergien zu schöpfen und Größenvorteile zu generieren. Gemeinsamer Nenner der beteiligten Unternehmen, zu denen auch Italiens größtes Palettennetzwerk Pallex Italia zählt, ist der Fokus auf das internationale Geschäft – von europäischen Sammelverkehren bis hin zu B2C-Lieferungen. Aktuell zählt ABC 15 Partner, die zusammen 35 Standorte unterhalten und mehr als 700 Mitarbeitende beschäftigen. Das Netzwerk mit Sitz in Verona, eine der wichtigsten Logistik-Drehscheiben in Italien, unterhält einen über 1.100 Fahrzeuge großen Fuhrpark und bewirtschaftet mehr als 300.000 Quadratmeter Lagerfläche. Der Gesamtumsatz der angeschlossenen Partnerunternehmen belief sich 2022 auf rund 450 Millionen Euro.

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transport logistic 2023: ELVIS präsentiert Wachstumsstrategie und Innovationen

Pressemeldung

PM ELVIS transport logistic
Auf dem Außengelände der Messe präsentiert ELVIS den neuen Vario Liner, der speziell für den Einsatz im Hub- und Linienverkehr konzipiert wurde und auf zwei Ebenen bis zu 62 Palettenstellplätze bietet. (Foto: ELVIS AG)

transport logistic 2023: ELVIS präsentiert Wachstumsstrategie und Innovationen

  • Fokus auf Nachhaltigkeit: Reduzierung von Emissionen
  • Vorstellung des Vario Liners am 10. Mai ab 12 Uhr
  • Messepräsenz in Halle 5, Stände 123/224, 138

Alzenau / München, 5. April 2023 – Die ELVIS AG setzt ihren Wachstumskurs fort und zeigt auf der transport logistic in München ihre umfangreichen Leistungen und jüngsten Innovationen. Der Verbund mittelständischer Spediteure und Frachtführer unterstützt seine Partner bei der digitalen Transformation mit intelligenten Tools, modernster Prozesstechnik und innovativen Logistikkonzepten. Auf der Münchener Messe vom 9. bis 12. Mai präsentiert sich der Verbund in Halle 5 an den Ständen 123/224 sowie 138. Zudem wird auf dem Freigelände der neue Doppelstockauflieger ELVIS Vario Liner vorgestellt.

„Die Corona-Pandemie und die jüngsten Krisen und Kriege haben Wirtschaft und Gesellschaft tiefgreifend verändert. Das hat uns bewogen, unsere Wachstumsstrategie neu zu definieren. Dabei stehen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Innovation im Mittelpunkt“, sagt Nikolja Grabowski, Vorstand der ELVIS AG. Ziel sei es, Angebote zu verstetigen, die mittelständischen Spediteuren dabei helfen, ihre Zukunftsfähigkeit zu sichern und zu verbessern.

Das jüngste Ergebnis dieser Bestrebungen präsentiert das Logistik-Netzwerk auf dem Freigelände der Messe: die zweite Generation des Vario Liners. Der Planenauflieger ist speziell für den Einsatz im HUB- und Linienverkehr konzipiert und bietet auf zwei variabel verstellbaren Ebenen bis zu 62 Palettenstellplätze. Der von ELVIS in enger Kooperation mit den Nutzfahrzeug-Herstellern KRONE und Wiese entwickelte Trailer kann sowohl von den Seiten als auch über die Hecktüren beladen werden. Dieses Konzept reduziert den Zeitaufwand zum Be- und Entladen jedweder Ladung auf ein Minimum und trägt in Kombination mit dem Doppelstock-System darüber hinaus Gewähr für eine niedrige Schadensquote.

„Der neue Vario Liner ist die effiziente Antwort auf die täglichen Herausforderungen im HUB- und Linienverkehr“, so Grabowski. „Er fasst mehr Ladung und lässt sich noch schneller be- und entladen. Das reduziert die Fahrten, macht ihn wirtschaftlicher und senkt die transportbedingten CO2-Emissionen.“ Zu sehen sein wird der neue Trailer am Messe- Mittwoch (10. Mai). Auftakt des kleinen Events ist um 12 Uhr an der ELVIS-Box an Stand 138. Nach einer kurzen Einführung dort geht es zur Vorstellung des Vario Liners, die auf der Messe-Freifläche stattfindet.

Darüber hinaus bietet ELVIS interessierten Besuchern an Stand 138 während der vier Messetage Kurzvorträge zu verschiedenen Themen. Dazu zählen etwa neue ELVIS- Leistungen wie das Digitaltool BI Transport, Deutschlands erste und einzige Business Intelligence Fullservice-Lösung für die Logistik sowie weitere Highlights, die erst zur Messe veröffentlich werden sollen. Geplant sind zudem Beiträge externer Firmen wie der Logistik- Plattform NeoCargo.

Auch einige Partner wie die Alfred Schuon GmbH, die Maintrans Gruppe, die L.I.T. AG sowie die BTK Befrachtungs- und Transportkontor GmbH sind am ELVIS-Stand vertreten. Das von ELVIS mitinitiierte paneuropäische Transportnetzwerk PANECO präsentiert sich gleich nebenan. „Wir freuen uns darauf, unsere vielfältigen und innovativen Lösungen dem interessierten Fachpublikum in München endlich wieder auch persönlich vorstellen zu können und natürlich auf viele anregende Gespräche. Denn wir haben viel zu berichten“, sagt Grabowski.

Weitere Informationen über die ELVIS AG gibt es unter: www.elvis-ag.com

Über die ELVIS AG und die ELVIS Teilladungssystem GmbH

Die ELVIS AG (Europäischer Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure) ist der führende Verbund von Lkw-Speditionen und Frachtführern Europas und die Interessensvertretung von über 250 Partnerunternehmen. Über seine Partner ist der Verbund an 350 Standorten in Deutschland und in mehr als 30 Ländern Europas vertreten. Primäres Ziel der ELVIS AG ist es, Vorteile für die angeschlossenen Unternehmen zu realisieren, die sich aufgrund von Skaleneffekten und der Zusammenarbeit untereinander ergeben.
Zum Leistungsportfolio des Verbundes zählen der zentrale Einkauf von Waren und Dienstleistungen, der eigene Onlineshop „ELVIS Truckstar“ sowie Beratungslösungen. ELVIS informiert seine Partner frühzeitig über alle Markt- und Branchenveränderungen sowie über relevante politische Entwicklungen und deren Auswirkungen.

Als Dachorganisation fungiert der Verbund als zentraler Ansprechpartner und Interessensvertretung seiner Partner gegenüber Politik und Verwaltung. Mit dem Ziel, praxisrelevante Mehrwerte und Vorteile für die angeschlossenen Unternehmen zu generieren, initiiert und betreut die ELVIS AG zudem regelmäßig Pilotprojekte und Kooperationen mit Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen. Zudem bestehen unter dem Dach der ELVIS AG verschiedene operative Netzwerke: ein Part Load Network, ein Full Load Network, ein Volume Load Network, ein Baustoffnetzwerk sowie ein Palettenportal. Die ELVIS AG besteht seit 2006 und verfügt mittels ihrer Partner heute über eine Flotte von mehr als 19.000 Lkw.

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Marktreport 04/2022 der ELVIS AG: Versöhnlicher Jahresausklang und gedämpfte Hoffnung auf ein starkes Frühjahrsgeschäft

Blogbeitrag

Marktreport 04/2022 der ELVIS AG: Versöhnlicher Jahresausklang und gedämpfte Hoffnung auf ein starkes Frühjahrsgeschäft

  • Befürchtete starke Rezession ausgeblieben
  • Sukzessiver Mengenrückgang zu Jahresende gipfelt in Transportflaute im Januar
  • Kosten- und Preisspirale hat an Tempo verloren
  • Durchwachsene Perspektive für das Frühjahrsgeschäft

Die Bedrohung einer möglichen Gasmangellage hat sich nicht manifestiert. Ein milder Winter, Maßnahmen zur Verbrauchssenkung und eine de facto erfolgreiche Beschaffungslogistik, konnten das Worstcase-Szenario abwenden.

Der verstärkte Aufbau von Lagerkapazitäten und der damit verbundene erhöhte Transportaufwand war dennoch ebenso eine Folge dieser Bedrohungslage, wie der rückläufige Konsum und eine geringere Investitionsbereitschaft.

Eine leichte Entspannung der Lieferketten und die damit einhergehende verbesserte Produktionslage, bescheren der Wirtschaft einen versöhnlichen Jahresausklang und optimistische Aussichten für die kommenden Wochen. Diese Sicht auf die Dinge wird jedoch getrübt von notwendigen geldpolitischen Maßnahmen, die die weiterhin hohe Inflation eindämmen werden müssen.

Der Lkw-Transportmarkt ist mit stark angezogener Handbremse in die ersten Tage des Jahres gestartet und alle Seiten warten darauf, dass das Frühjahrsgeschäft beginnt. Sinkende Lagerbestände und Auftragseingänge sind aber deutliche Signale, dass der saisonale Boom in diesem Jahr deutlich schwächer ausfallen könnte.

Die Branche profitiert derzeit davon, dass die Kostensteigerungen der vergangenen Monate an die Kunden weitergeben werden konnte und jetzt aufgrund des Kapazitätsüberhangs Frachtraum am Spotmarkt günstig eingekauft werden kann. Ein paar wenige weitere Wochen mit Laderaum-Überangebot und die Bereitschaft zu neuen Ausschreibungen wird sprunghaft steigen.

Umso wichtiger ist es für die Frachtführer und Spediteure, auch in Zeiten niedriger Auftragsstände mit Qualität und Service zu überzeugen. Durch einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess im Unternehmen, können ggf. sogar proaktiv Vorteile aus der Effizienzsteigerung an den Kunden weitergegeben werden. Das Risiko von neuen Ausschreibungen durch die Kunden kann so reduziert werden.

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