Whitepaper: ELVIS Legal kurz erklärt

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Whitepaper: ELVIS Legal kurz erklärt

Heute ist jeder Betrieb regelmäßig mit Rechtsfragen konfrontiert. Vertragsrecht, Arbeitsrecht, Schadenersatzansprüche, Versicherungsthemen, Zahlungsausfälle: Die Liste der möglichen Rechtsgebiete ist lang und für jedes Gebiet gibt es spezielle Fachanwälte.

Unternehmen stehen somit immer wieder vor der Herausforderung, den richtigen Anwalt für den aktuellen Fall zu finden. Eine Möglichkeit ist die Suche im Internet – eigenständig oder über Vermittlungsplattformen, von denen es einige gibt. Die Recherche, die Bewertung, insbesondere der Frage, ob es sich um ein seriöses Angebot handelt, die Auswahl und Kontaktaufnahme sind jedoch aufwendig und kosten viel Zeit. Bei kurzfristigen, kleinen Anfragen lohnt sich dieser Aufwand kaum. Bei besonders heiklen Rechtsfragen oder großen wirtschaftlichen Auswirkungen ist wiederum das Vertrauen, vom richtigen Anwalt oder der richtigen Anwältin betreut zu sein, enorm wichtig.

Sie möchten mehr erfahren? Laden Sie sich hier das Whitepaper zu ELVIS Legal herunter:

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ELVIS startet Angebot zur Klima-Kompensation

Pressemeldung

Klimaneutrale Transporte: Die ELVIS AG bietet ihren Partnern zukünftig Klima-Kompensation an und ist am Teilladungshub in Knüllwald selbst klimaneutral unterwegs.

ELVIS startet Angebot zur Klima-Kompensation

• ELVIS kompensiert Lkw-Touren für Partner

• Emissionen können über Plattform berechnet werden

• Spediteure und Verlader profitieren vom Label „Klimaneutraler Transport“

Alzenau, 01. Dezember 2020 – Die ELVIS AG bietet ihren Partnern zukünftig die Möglichkeit, bei Lkw-Transporten anfallende Emissionen zu kompensieren. Dafür wurde eine Plattform entwickelt, über die der Ausstoß von Treibhausgasen erhoben werden kann. Für den Ausgleich werden sogenannte CO2-Zertifikate von Klimaschutzprojekten erworben. Kunden, die dieses Angebot nutzen, profitieren von einer verbesserten Klimabilanz und schaffen so einen Wettbewerbsvorteil. Nach erfolgreicher Pilotphase wird das Projekt jetzt auf den gesamten Verbund ausgerollt.

„Das Transportgewerbe ist unweigerlich für einen signifikanten Teil der weltweiten Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Die entstehenden Klimaschäden können wir nicht vermeiden, aber wenigstens kompensieren“, sagt ELVIS-Vorstand Jochen Eschborn. Die Nachfrage nach klimafreundlichen Transportlösungen steigt derzeit exponentiell. ELVIS sieht daher einen klaren Wettbewerbsvorteil in entsprechenden Angeboten und möchte nun auch die Partner für klimaneutrale Transporte gewinnen. „Durch den Erwerb von CO2-Zertifikaten wird in verschiedenste Klimaschutzprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern investiert, die das Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre binden oder weitere Emissionen vermeiden und so die Umweltbelastungen reduzieren“, erklärt Eschborn.

Die Suche nach Innovationen im Transport- und Logistikbereich ist laut Eschborn ein elementarer Bestandteil des Selbstverständnisses des Verbunds: „Wir prüfen seit jeher neue Entwicklungen und Angebote im Markt, um unsere Partnern bei dieser wichtigen aber zeitaufwendigen Arbeit zu unterstützen.“ Das gelte auch für Themen wie Umweltschutz und speziell die wachsende Nachfrage nach klimafreundlichen Lösungen. „Wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen und unsere Partner befähigen, diese Mehrwertdienstleistung frühzeitig anzubieten und zu vermarkten“, so Eschborn. Dafür sei auch entscheidend gewesen, die eigenen Prozesse am Zentralhub in Knüllwald nachhaltig auszurichten. Seit wenigen Tagen arbeitet das Hub klimaneutral.

Für die Klima-Kompensation hat ELVIS eigens eine digitale Lösung geschaffen, mithilfe derer die Partner große Mengen an Tourdaten aus dem Inhouse-System in eine Plattform einspielen können. „Das Tool ermittelt automatisch, wie viele Klima-Zertifikate erworben werden müssen, um den Ausstoß zu verrechnen“, so Eschborn. Auf Knopfdruck werden alle Transporte kompensiert.

Das Angebot ist ab sofort und für alle ELVIS-Partner verfügbar. „Mit dem Label ‚Klimaneutrale Transporte‘ können die Unternehmen neue Kundenkreise erschließen und sich als innovative und engagierte Logistikdienstleister positionieren“, sagt Eschborn. Für die Kundenansprache stellt der Ladungsverbund entsprechendes Informationsmaterial zur Verfügung und bietet Vor-Ort-Unterstützung für Kundengespräche an.

Zugang zu Nachhaltigkeit in Burundi 2021

BURUNDI

Zugang zu Nachhaltigkeit in Burundi 2021

Warum Hilfe nötig ist

Burundi wurde von 1993 bis 2005 von Unruhen und einem Bürgerkrieg geplagt. Die Auswirkungen sind noch heute in den ländlichen Regionen zu spüren. Es gibt kaum Schulen, Krankenhäuser oder anderweitige Infrastruktur. Viele Familien sind auf die Selbstversorgung angewiesen und können Ihre Kinder trotzdem nicht ausreichend ernähren. Der unfruchtbare Boden sorgt für Unterernährung und die schlechten hygienischen Bedingungen für gesundheitliche Probleme. Außerdem gehen viele Kinder nicht zur Schule, weil sie bei der Feldarbeit aushelfen müssen oder auch im Teenager-Alter heiraten.
Zusammen mit World Vision soll der FMNR-Ansatz in der Region umgesetzt werden, eine Methode der Wiederbegrünung verarmter und entwaldeter Böden, die ohne Baumpflanzungen auskommt. Dabei werden noch vorhandene, unterirdische Wurzeln gerodeter Bäume genutzt, um wieder auszutreiben. Die jungen Schösslinge werden dann geschützt, gezielt beschnitten und so zu kräftigen neuen Bäumen, die in lockeren Abständen auf den Feldern stehen. Die Wurzeln halten die Feuchtigkeit in der Erde, das Laub der Bäume beschattet die Böden und sorgt zusammen mit den Früchten für das Entstehen neuer Humusschichten. Nach diesem Prinzip werden ganze Wälder wieder aufgeforstet. Nach etwa drei Jahren kann der ehemals verarmte und ausgelaugte Boden wieder landwirtschaftlich genutzt werden. Untersuchungen haben gezeigt, dass sich die Ernteerträge durch dieses agroforstwirtschaftliche System mehr als verdoppeln und diese nachhaltig erzielt werden können.

Wie unsere Spende hilft

Die Kleinbauern wenden effektive Anbaumethoden auf ihren Feldern an und haben vermehrt Zugang zu verbessertem Saatgut und Geräten – und profitieren von Zusammenschlüssen in Kleinbauergruppen. Durch Schulungen und praktische Übungen auf Demonstrationsfeldern lernen sie viel dazu: Saatgutvermehrung, sachgemäße Lagerung, Herstellung von Dünger, nachhaltiger Umwelt- und Bodenschutz sowie effektive Tierhaltung.

Der Einfluss von COVID ist weiterhin spürbar

COVID-19 fordert die Gesundheitssysteme der World Vision Projektländer noch viel stärker heraus als die westlichen Länder. Aktivitäten und Engagement von World Vision und den ortsansässigen Partnern müssen verschoben, Maßnahmen angepasst und in Prävention gegen die Krankheit investiert werden. Viele KollegInnen können nicht vor Ort die Projektarbeit unterstützen und dokumentieren, was die Berichterstattung erschwert.
Trotzdem konnte unser Projekt 2021 gestartet werden und hier erhalten Sie die ersten Eindrücke.

Dieses Projekt entsteht in Kooperation mit World Vision.

World Vision errichtete gemeinsam mit ELVIS und den Partnern die Klassenräume in Partnerschaft mit der Distriktregierung durch die Verpflichtung eines qualifizierten Lieferanten. Auch Gemeindemitglieder waren wieder beteiligt und steuerten ihre Arbeitskraft, den Bauplatz und die vereinbarten lokal verfügbaren Materialien bei.

Trotz der Verspätung konnte das Projekt erfolgreich umgesetzt werden und die Übergabe an die Gemeinde stattfinden.

Name des Projekts:

Zugang zu Nachhaltigkeit in Burundi

Burundi

Projektland

2020

Projektjahr

4711

Projektnummer

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Neue Systemlösung für B2C-Zustellung sperriger Teilladungen

Pressemeldung

Neue Systemlösung für B2C-Zustellung sperriger Teilladungen

• ELVIS kombiniert Baustoffnetzwerk und Teilladungssystem

• Erstmals zuverlässige flächendeckende Abholung und Zustellung

• Service ab sofort für gesamten DACH-Raum verfügbar

Alzenau, 28. Oktober 2020 – Ab sofort bietet die ELVIS AG eine flächendeckende Systemlösung für die B2C-Zustellung sperriger Teilpartien in Deutschland, Österreich und der Schweiz an. Abgewickelt wird die Belieferung von Privatkunden abhängig von Gewicht und Größe des jeweiligen Transportguts entweder über unser Baustoffnetzwerk oder über das Teilladungsnetzwerk. Mit dem neuen Angebot reagiert der Verbund auf das anhaltende Wachstum im E-Commerce-Markt, das inzwischen auch das Segment Einrichtung, Haushaltsgroßgeräte und Baubedarf erfasst hat.

„Die hohen Zuwachsraten im E-Commerce bieten auch der Logistik Chancen. Chancen, die wir nicht ungenutzt lassen wollen“, sagt Vorstand Jochen Eschborn. Ab sofort bietet ELVIS daher eine neue Systemlösung speziell für die Zustellung sperriger und schwerer Teilladungen an den privaten Endkunden. „Wir haben hierfür unser Baustoffnetzwerk und unser Teilladungssystem enger miteinander verzahnt“, erklärt Eschborn.

„Auf diese Weise können wir für schwere und sperrige Güter eine zuverlässige und flächendeckende Abholung und Zustellung inklusive Avisierung beim Kunden im kompletten DACH-Raum garantieren“, sagt Eschborn, der mit Blick auf die aktuelle Entwicklung im E-Commerce großes Potential für den neuen Service sieht. So hat der Umsatz im Onlinehandel mit Einrichtungen, Haushaltsgeräten und Baubedarf dem Statistischen Bundesamtes zufolge im Juni dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahresmonat preisbereinigt um 14,6 Prozent zugelegt.

Grund dafür, dass große und/oder schwere Artikel im Onlinegeschäft in der Vergangenheit eine untergeordnete Rolle spielten, war vor allem die aufwendige Logistik. Da KEP-Dienste diese nicht abbilden können, mussten Kundenaufträge zumeist einzeln an Speditionen vergeben werden. Eine einheitliche Lösung gab es bisher in dieser Form nicht. „Eine wachsende Anzahl von Kunden fordert bequeme Lieferlösungen auch für beispielsweise Markisen, Zisternen, Baustoffe, Gartenzäune und Gewächshäuser“, so Eschborn. Die Zeiten, in denen der Kunde samstags mit dem Anhänger vom Nachbarn in den Baumarkt fährt, sind vorbei. Die Anbieter solcher Waren müssen sich schnell an diese Entwicklung anpassen. Andernfalls werden sie vom Wettbewerb abgehängt. Der neue ELVIS-Service ermöglicht es, diese schnellwachsende Kundegruppe zu bedienen und steht ab sofort in Deutschland, Österreich und in der Schweiz zur Verfügung.

Zweite Ausgabe 2020 mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit

ELVIS News

Zweite Ausgabe 2020 mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit

Die 2. Ausgabe unserer neugestalteten ELVIS news ist da! Darin behandeln wir das Dauerthema Nachhaltigkeit. Denn wir glauben, dass der Umweltschutz in der Logistik in Zukunft von großer, vielleicht sogar von existenzieller Bedeutung sein wird. Gesetzliche Vorgaben und die Konsumenten werden es einfordern. In dieser Ausgabe waren wir bei unseren Partnern Krummen Kerzers AG in der Schweiz und der Friedrich Wildt GmbH in Ettenheim zu Gast. Weitere Informationen sind in der Online-Ausgabe zu finden.

Dass wir uns mit dieser Ausgabe, der zweiten in diesem Jahr, der Nachhaltigkeit widmen, ist übrigens keine Reaktion auf die Corona-Krise, die die Welt nach wie vor in Atem hält. Das Thema steht schon seit längerem weit oben auf unserer Schwerpunkt-Liste. Wir glauben, dass der Umweltschutz in der Logistik in Zukunft von großer, vielleicht sogar von existenzieller Bedeutung sein wird. Schon alleine deshalb, weil künftige gesetzliche Vorgaben so hoch sein dürften, dass die Unternehmen einen beträchtlichen Aufwand werden betreiben müssen, um sie zu erfüllen. Aber auch, weil der Konsument es immer stärker fordert. Unsere Branche, so die Essenz unserer Titelgeschichte auf den Seiten 6 bis 11, ist daher gut beraten, sich so schnell als möglich auf die sich ändernden Rahmenbedingungen einzustellen. Wie das aussehen kann, auch dafür finden Sie ein paar schöne Beispiele in dieser Ausgabe.

Die Onlineversion der aktuellen Ausgabe gibt es hier:

ELVIS ehrt 20 Partner für zehn Jahre Mitgliedschaft im Verbund

Pressemeldung

ELVIS ehrt 20 Partner für zehn Jahre Mitgliedschaft im Verbund

Alzenau, 28. Juli 2020 – Die Europäischer Ladungsverbund Internationaler Spediteure AG, kurz ELVIS, ehrt 20 Partnerunternehmen für zehn Jahre Mitgliedschaft im Verbund. Auf eine feierliche persönliche Ehrung der Jubilare musste der Verbund Corona-bedingt bis jetzt verzichten. Diese soll jedoch sobald wie möglich nachgeholt werden.

„Gemeinsam stark – auf dieser Idee gründet die Europäische Ladungsverbund Internationaler Spediteure AG. Genauso wichtig wie ein verlässlicher Zusammenhalt ist jedoch Kontinuität. Umso mehr freuen wir bei ELVIS uns, dass zahlreiche Partner unserem Verbund schon seit vielen Jahren angehören“, sagt Jochen Eschborn, Vorstand der Europäischer Ladungsverbund Internationaler Spediteure AG.
In diesem Jahr sind es sogar gleich 20 Partnerunternehmen, die ihre zehnjährige Mitgliedschaft bei ELVIS feiern. Zu diesen zählt unter anderem die MEYER-JUMBO Logistics GmbH & Co. KG aus Porta Westfalica. Bernd Watermann ist Geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens und erinnert sich: „Wir haben vor zehn Jahren intern viel und lange über die Frage diskutiert, ob sich eine Mitgliedschaft bei ELVIS nicht nur strategisch, sondern auch wirtschaftlich für uns rechnen würde. Diese Skepsis war schnell verflogen, als uns nach wenigen Tagen die ersten Zahlen vorlagen.“ Heute bringt sich der Logistikspezialist in vielen Gruppen und Kommissionen des Verbunds ein und ist einer der großen Einspeiser des ELVIS-Teilladungsnetzwerks. „Das wissen übrigens auch unsere Kunden sehr zu schätzen. Denn die Verladequalität ist konstant hoch, was nicht zuletzt auf die außergewöhnlich niedrige Schadensquote zurückzuführen ist“, sagt Watermann.
Ebenfalls zu den Jubilaren zählt die Gödecke Eurotrans GmbH aus Lübeck. Matthias Gödecke, Geschäftsführender Gesellschafter des Logistikdienstleisters, sieht noch einen weiteren Vorteil in der ELVIS-Mitgliedschaft: „Wir waren und sind ein verhältnismäßig kleiner Logistikdienstleister. Deshalb haben wir uns vor zehn Jahren auf die Suche nach einer Kooperation begeben, die uns Zugang zu Leistungen bietet, die wir allein nicht abbilden können.“ Selbst wenn sich nicht alle Erwartungen zu 100 Prozent erfüllt hätten, profitiere das Unternehmen heute enorm von Angeboten und Leistungen wie dem Teilladungsnetzwerk oder dem Marketing des Verbunds. Hilfreich im täglichen Geschäft sei zudem das über die Jahre gewachsene Netzwerk der ELVIS-Partner.
Folgende Unternehmen feiern in diesem Jahr ihr zehntes Jahr als Partner der ELVIS AG: die Alfred Schuon GmbH, die Fritz GmbH & Co. KG, die Gödecke Eurotrans GmbH, die Hans Ihro GmbH, die Johann Schurz GmbH, die Kottmeyer GmbH & Co. KG Internationale Spedition, die Meyer-Jumbo Logistics GmbH & Co. KG, die Spedition Schwarz GmbH, die Steinbach GmbH & Co. Spedition KG, die Georg Boll GmbH & Co. KG, die KAREKA spol. s r.o., die Scheck Lagerhaus + Transporte GmbH, die J. & F. Pfahler GmbH & Co. KG, die Cargotrans GmbH & Co. KG, die Edgar Rothermel Intern. Spedition GmbH, die Friedrich Wildt GmbH, die J. Wedig Internationale Spedition und Transportgesellschaft mbH, die Gotthold Haller Spedition GmbH, die Transco Süd Internationale Transporte GmbH und die Transport Betz GmbH & Co. Speditions KG.
Allen Jubilaren gratuliert ELVIS aufs Herzlichste. Jochen Eschborn: „Die Stärke unseres Verbunds gründet unmittelbar auf unseren Partnern. Insofern hoffen wir, noch viele weitere Jubiläen feiern zu können.“

ELVIS und SNAP vereinfachen die Parkplatzsuche

Pressemeldung

ELVIS und SNAP vereinfachen die Parkplatzsuche

• Entlang der Route können Lkw-Parkplätze vorab gebucht werden

• Safety-Bag erleichtert Fahrern Einhalten der Hygieneregeln

• Gratis-Kaffee für Fahrer beim Tanken

Alzenau, 18. Juni 2020 – Die Europäischer Ladungsverbund Internationaler Spediteure AG, kurz ELVIS, hat mehrere Angebote ins Programm genommen, die Speditionen in die Lage versetzen, ihre Fahrer in der Corona-Krise besser zu unterstützen. Zentrales Element dabei ist die Kooperation mit SNAP Account – einer smarten Bezahl- und Buchungsplattform für Lkw-Parkplätze und die Lkw-Reinigung. Den Alltag der Fahrer ein wenig erleichtern soll aber auch der Safety-Bag, bestehend aus Hand- und Flächendesinfektion sowie einem Multifunktionstuch, das sowohl als Mund- und Nasenschutz als auch als Stirnband, Mütze oder Schal getragen werden kann.

Die Corona-Krise hat die Wirtschaft überall auf der Welt schwer getroffen. Eins der drängendsten Probleme für viele Unternehmen ist derzeit, die weitverzweigten Lieferketten neu zu ordnen. Dabei kommt der Logistik eine zentrale Rolle zu. „Doch die zahlreichen Beschränkungen und Beeinträchtigungen durch die Pandemie machen auch den Lkw-Fahrern das Leben schwer“, sagt Roger Haschka, SNAP-Projektleiter bei der Europäischer Ladungsverbund Internationaler Spediteure AG.
Schon vor dem flächendeckenden Ausbruch des Coronavirus gestaltete es sich für die Fahrer mitunter äußerst schwierig, zum Pausieren einen geeigneten Platz für ihr Fahrzeug zu finden. Ursächlich dafür ist die angespannte Parkplatz-Situation. Einer aktuellen Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen zufolge fehlen entlang der Autobahnen hierzulande mindestens 23.500 Lkw-Stellplätze. Erschwerend hinzu kommen die durch die Corona-Krise bedingten Beeinträchtigungen. Auf vielen Tank- und Rastplätzen beispielsweise sind die Sanitäranlagen nach wie vor geschlossen. Auch die Verpflegung ist vielerorts eingeschränkt.

Auch um die hieraus resultierenden Probleme zu lindern, hat ELVIS nun einen Rahmenvertrag mit SNAP Account geschlossen. Über die smarte Bezahl- und Buchungsplattform können die ELVIS-Partner einfach unter Angabe von Kennzeichen und Fahrer-Name Lkw-Parkplätze entlang Ihrer Transportrouten buchen. Die nerven- und zeitraubende Suche nach einem geeigneten Stellplatz entfällt. Darüber hinaus können die Unternehmen eigene Flächen über SNAP gewinnbringend vermarkten. „Auf diese Weise bieten wir unseren Partnern nicht nur die Möglichkeit, etwas für ihre Fahrer zu tun, sondern auch, ihre Einnahmesituation zu verbessern“, erklärt Haschka. Angeboten wird dieser Service aktuell an 223 Rastplätzen.

Neu im Sortiment des Verbunds ist außerdem der so genannte Safety-Bag, der den Fahrern die Einhaltung der wichtigen Hygieneregeln auch ohne entsprechend ausgestattete Sanitäreinrichtungen erlaubt. Darin enthalten sind neben Hand- und Flächendesinfektionsmittel auch ein Multifunktionstuch, das sowohl als Mund- und Nasenschutz getragen werden kann als auch als Stirnband, Mütze oder Schal. Den Safety-Bag beziehen können die ELVIS-Partnerunternehmen ebenso wie Fuhrunternehmer, die dem Verbund nicht angehören, über den ELVIS-Online-Shop. Die ELVIS AG möchte hiermit ein Zeichen setzen und präventiv auf die zukünftig zu erwartenden Hygienevorschriften reagieren.


Die Wertschätzung für die Berufskraftfahrer und ihre Arbeit zu verbessern, ist auch eines der Ziele der Kooperation mit dem Tankstellenbetreiber Wilhelm Hoyer GmbH & Co. KG aus Visselhövede: Lkw-Fahrern von Mitgliedsunternehmen winkt bei Nutzung der Hoyer-Tankkarte an ausgewählten Tank- und Raststellen ein Gratis-Kaffee. Die Spediteure wiederum können sich beim Tanken an den rund 300 Hoyer- und 700 Akzeptanztankstellen über Sonderkonditionen freuen

Neue Ausgabe – neues Gewand

ELVIS News

Neue Ausgabe – neues Gewand

Die ELVIS news wird 10! Zum Jubiläum haben wir ihr einen neuen Anstrich verpasst und inhaltlich aufgeräumt. Schwerpunktthema dieser Ausgabe ist der Fernverkehr. Passend dazu unterstützen uns unsere Partner Georg Boll GmbH & Co. KG,  LEIPZIGER Logistik & Lagerhaus GmbH und Moeller Internationale Spedition + Logistik GmbH in dieser Ausgabe.

Irgendwas ist doch anders, werden Sie sicher gedacht haben, als Sie diese Ausgabe der ELVIS News gesehen und einem ersten kritischen Blick unterzogen haben. Recht haben Sie. Getreu dem Richard Wagner-Spruch „Wandel und Wechsel liebt, wer lebt“, haben wir unsere Hauszeitung erst gehörig entstaubt und dann generalüberholt.

Statt eines großformatigen Fotos prangt auf der Titelseite nun eine Kombination aus einem Rautenzeichen, bekannter als Hashtag und als solcher eine der Grundlagen der modernen Kommunikation, und der Nummer der Ausgabe. Ins Auge stechen zudem das Format – etwas kleiner als DIN A4 – und die kongruente Farbgebung. Letztere wird von Ausgabe zu Ausgabe wechseln und damit zusätzlich für Unterscheidbarkeit sorgen. Auch inhaltlich hat sich einiges verändert. Am auffälligsten dürfte fraglos die monothematische Gestaltung sein.

Dieses Heft beispielsweise widmet sich schwerpunktmäßig dem Fernverkehr. In der nächsten Ausgabe hingegen werden wir in aller Ausführlichkeit die verschiedenen Facetten des Themas Nachhaltigkeit beleuchten. Unseren Fokus werden wir dabei jeweils auf die Aspekte richten, die Sie und Ihr Unternehmen in besonderer Weise betreffen. So wollen wir den Nutzwert dieser Zeitschrift für Sie, liebe Leser, nochmals erhöhen. Wir freuen uns auf Ihr Feedback. In diesem Sinne: Lassen Sie von sich hören!

Die Onlineversion der aktuellen Ausgabe gibt es hier:

ELVIS fordert Aussetzung der Lkw-Maut

Pressemeldung

ELVIS fordert Aussetzung der Lkw-Maut

• Corona-Krise bedroht die Existenz vieler Speditionen

• Verbund sendet offenen Brief an die Bundesregierung

• Ziele sind die Aufrechterhaltung der Versorgung und die Sicherung von Millionen Arbeitsplätzen

Alzenau, 24. März 2020 – Die Europäischer Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure AG (ELVIS) appelliert an die Bundesregierung, die Lkw-Maut während der Corona-Krise auszusetzen. Am Freitag hat sich der Verbund in einem offenen Brief an den Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer, gewandt. Darin macht ELVIS auf das Risiko eines Zusammenbruchs der Lieferketten durch starke finanzielle Einschnitte für Transportunternehmen infolge der Pandemie aufmerksam. Die Entlastung von Logistikbetrieben würde einerseits die Versorgung der Gesellschaft weiterhin sicherstellen. Andererseits könnte sie den Arbeitsplatzverlust von Millionen Beschäftigten verhindern.

„Die finanziellen Auswirkungen auf die Transportbranche durch das bereits erfolgte Stilllegen einzelner Wirtschaftsbereiche trifft den margenschwachen Sektor (…) schnell und erheblich“, heißt es in dem Brief. Nach Einschätzung von ELVIS würden die bisher von der Bundesregierung eingebrachten Sofort-Maßnahmen nicht rechtzeitig bei den Logistikbetrieben ankommen. Um Speditionen schnell finanziell zu entlasten, fordert der Verbund daher einen Verzicht auf die Erhebung der Lkw-Maut auf deutschen Fernstraßen rückwirkend zum 1. März. Nur so könne der wirtschaftliche Ruin insbesondere kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) verhindert und die Versorgung der Gesellschaft weiterhin gesichert werden. „Anderenfalls sei nicht absehbar, wie lange die Unternehmen der Lkw-Transportbranche ihre systemrelevante Leistung aufrechterhalten können“, mahnt ELVIS.

Mit der Forderung schließt sich ELVIS der Internationalen Straßentransportunion IRU (Englisch: International Road Transport Union) an. Diese hatte bereits Mitte März Berechnungen zu den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise für die Transportbranche angestellt. Demnach sei mit einem Rückgang der globalen Straßentransportaktivitäten um bis zu 20 Prozent im Jahr 2020 zu rechnen. Daraus könnte ein weltweiter Einnahmenverlust von 800 Milliarden Dollar resultieren. Nikolja Grabowski, Leitung politische Kommunikation der ELVIS AG, sagt: „Kommt es zu einem solchen ökonomischen Schock, stehen viele KMU vor dem Aus. Nur sofortige Unterstützung kann dies verhindern.“ Akut gehe es um die Aufrechterhaltung der Lieferketten, mittelfristig aber auch um die Sicherung zahlreicher Jobs. Mehr als drei Millionen Beschäftigte arbeiten in Deutschland in der Logistikbranche, deren Arbeitsplätze bei Unternehmenspleiten wegbrechen würden.

Der offene Brief der ELVIS AG.pdf

ELVIS informiert – Rechtstipp aus dem Vertragsrecht: An die Spielregeln halten!

Blogbeitrag

ELVIS informiert – Rechtstipp aus dem Vertragsrecht: An die Spielregeln halten!

Bei allen positiven Erfahrungen in der Beziehung zwischen Kunde und Auftraggeber gibt es doch immer wieder Fälle, in denen eine weitere Zusammenarbeit ihr jähes Ende findet. Die Verhandlungspositionen sind unvereinbar oder elementare Vertragsleistungen werden nicht mehr erbracht. Fehlt die gemeinsame Perspektive für eine Einigung, liegt der Gedanke an eine sofortige Beendigung des Vertragsverhältnisses oft nahe.

Doch die Risiken bei einer fristlosen Kündigung eines Vertrages zwischen Logistikpartnern sollten immer abgewogen werden! Es ist sinnvoller, Verträge vertragsgerecht zu kündigen. Denn wenn sich Vertragspartner streiten und sich nicht an die vertraglichen Regeln halten, steht dem geschädigten Vertragsteil ein Schadensersatz zu.

Bei allen positiven Erfahrungen in der Beziehung zwischen Kunde und Auftraggeber gibt es doch immer wieder Fälle, in denen eine weitere Zusammenarbeit ihr jähes Ende findet. Die Verhandlungspositionen sind unvereinbar oder elementare Vertragsleistungen werden nicht mehr erbracht. Fehlt die gemeinsame Perspektive für eine Einigung, liegt der Gedanke an eine sofortige Beendigung des Vertragsverhältnisses oft nahe.

Doch die Risiken bei einer fristlosen Kündigung eines Vertrages zwischen Logistikpartnern sollten immer abgewogen werden! Es ist sinnvoller, Verträge vertragsgerecht zu kündigen. Denn wenn sich Vertragspartner streiten und sich nicht an die vertraglichen Regeln halten, steht dem geschädigten Vertragsteil ein Schadensersatz zu.

Fallbeschreibung:

In einem Fall ging es um einen Transportunternehmer, der von seinem Auftraggeber, einem Speditionskonzern, seit 1986 mit Transportleistungen beauftragt wurde. 2018 kam es zu einem Streit wegen einer in früheren Jahren mündlich getroffenen Zusatzvergütung. Der Auftraggeber informierte den Transportunternehmer im Mai 2018 per Mail, dass er erteilte Aufträge vom Transportunternehmer noch beendigen lassen will, jedoch keine weiteren Aufträge erteilen wird. Einen Tag später bestätigte der Transportunternehmer den Erhalt der Kündigung und erklärte, dass er zwar damit einverstanden sei, aber Schadenersatz verlange, da die fristlose Kündigung des Auftraggebers rechtlich unzulässig gewesen sei. Der Auftraggeber lehnte diesen Schadensersatzanspruch ab.

Letztlich verklagte das Transportunternehmen seinen Auftraggeber auf Schadensersatz und machte geltend, dass Umsätze im Jahr 2008 und 2009 in Höhe von jeweils ca. 500.000 Euro entgangen seien. Das OLG Hamm legte im Januar 2019 auf die Berufung des Auftraggebers fest, dass dem Transportunternehmer für den entgangenen Gewinn ein Anspruch in Höhe von knapp 500.000 Euro zustehe (OLG Hamm AZ: 18 U 57/09).

Rechtslage:

Der Umfang des dem Transportunternehmen zustehende Schadensersatzanspruchs gem. § 280 Abs. 1 BGB bestimme sich nach §§ 249 ff. BGB. Danach sei der Transportunternehmer so zu stellen, wie er stehen würde, wenn der Auftraggeber den Vertrag nicht zu Unrecht gekündigt hätte. Ferner schließe § 252 Satz 1 BGB auch den entgangenen Gewinn des Transportunternehmens ein. Bei der Gewinnermittlung sei von der vertraglichen Vergütung auszugehen, die er ohne Kündigung für die vertraglichen Transporte erhalten hätte.

Dagegen habe sich der Transportunternehmer die „Spezialkosten“, die bei der Durchführung der Transporte angefallen wären, sowie die „Generalunkosten“ anrechnen zu lassen, diese seien nicht erstattungsfähig.

Auch die Verjährung sei im vorliegenden Fall nicht eingetreten, denn titulierte Forderungen im Anwendungsbereich des § 439 Abs. 1, S.2 HGB verjähren gem. § 197 BGB und damit nach 30 Jahren.

Rechtstipps:

  1. Verträge werden geschlossen, um sich auch daran zu halten.
  2. Jedem Vertragspartner ist es immer zu empfehlen, die möglichen Risiken einer fristlosen Kündigung abzuwägen und einen Fachanwalt für Vertragsrecht hinzuzuziehen, statt einen Vertrag aus emotionalen Gründen ins Blaue zu kündigen.
  3. Die Vertragspartner sollten eine außergerichtliche Regelung anstreben.
  4. Die Vertragspartner sollten mit ihrer Klage nicht zu lange warten, denn grundsätzlich verjähren nicht titulierte Forderungen nach § 439 BGB nach Ablauf eines Jahres, nach 3 Jahren, wenn der Schädiger vorsätzlich handelte.
  5. Jedem Vertragspartner ist zu empfehlen, relevante außerordentliche Kündigungsgründe vertraglich zu regeln, beispielsweise dann, wenn der Transportkunde fällige Rechnungen trotz vorausgegangener Mahnung nicht zahlt.

Bei Fragen oder für eine intensive Rechtsberatung, auch in anderen Rechtsgebieten, wenden Sie sich gerne direkt an die ELVIS Legal Hotline:

Ansprechpartnerin: Jana Kunert

Telefon: +49 6023 50734-67

Mobil & WhatsApp: +49 162 219 24 74

E – Mail: jana.kunert@elvis-ag.eu

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Herzlichen Dank für Ihre Anmeldung! Wir freuen uns, Sie auf der Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

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