• Ansprüche aus dem Kauf von 10.000 Lkw gebündelt
  • Durchschnittlicher Schaden je Fahrzeug beträgt 7.000 Euro
  • Ansprüche beziehen sich auf Nach-Kartell-Zeit

Dr. Moritz Lorenz von der Berliner Kanzlei Arnecke Sibeth Dabelstein vertritt ELVIS auch im zweiten Verfahren gegen die Daimler AG. (Foto: ELVIS AG)Grund dafür, dass der Spediteursverbund nun auch Schäden geltend macht, die nach den Durchsuchungen durch die Europäische Kommission vor sieben Jahren entstanden sind, ist ein neues ökonomisches Gutachten. Dieses kommt zu dem Ergebnis, dass sich das Kartell auch auf die Zeit nach Januar 2011 ausgewirkt hat. „Mit anderen Worten: Die Spediteure und Transportunternehmer haben auch in der Nach-Kartell-Zeit mehr für die von ihnen gekauften Lkw bezahlt als sie ohne das Kartell hätten zahlen müssen“, erklärt Rechtsanwalt Dr. Moritz Lorenz von der Berliner Kanzlei Arnecke Sibeth Dabelstein, der ELVIS auch in diesem Verfahren gerichtlich vertreten wird. Die Kartellanten seien verpflichtet, auch diesen Schaden zu ersetzen. Eingereicht werden soll die Klage im kommenden Jahr, voraussichtlich ebenfalls am Landgericht Stuttgart. „Die Gespräche mit einem Prozessfinanzierer stehen vor dem Abschluss. Die Abtretungsvereinbarungen sollen noch in diesem Jahr an die beteiligen Unternehmen verschickt werden“, sagt Lorenz.

Die Aussichten, die Ansprüche gerichtlich geltend zu machen, schätzt der Rechtsanwalt als gut ein: „Sämtliche Urteile, die bisher im Zusammenhang mit dem Lkw-Kartell erlassen worden sind, haben sich als überaus klägerfreundlich erwiesen.“ Die Richter trügen der neuen Schadensersatzrichtlinie der EU voll Rechnung, die die Durchsetzung privater Schadensersatzklagen erleichtert. Zuletzt sei diese Änderung sogar rückwirkend auf einen Altfall angewendet worden. Vorteilhaft seien auch Urteile der Landgerichte Stuttgart und Dortmund. Festgestellt wurde darin, dass die Speditionen ihre Schäden nicht auf ihre Kunden abgewälzt haben (sog. Schadensabwälzung), und dass auch jene Unternehmen einen Kartellschaden geltend machen können, die ihre Fahrzeuge über einen Händler gekauft haben.

Eine Reaktion der Daimler AG auf die im Dezember 2017 eingereichte Klage sei bis dato nicht erfolgt. Voraussichtlich wird diese aber nicht mehr lange auf sich warten lassen. Denn die Frist zur Klageerwiderung läuft am 10. Dezember 2018 ab.

ELVIS informiert - Rechtstipp aus dem Vertragsrecht: An die Spielregeln halten!

Bei allen positiven Erfahrungen in der Beziehung zwischen Kunde und Auftraggeber gibt es doch immer wieder Fälle, in denen eine weitere Zusammenarbeit ihr jähes Ende findet. Die Verhandlungspositionen sind unvereinbar oder elementare Vertragsleistungen werden nicht mehr erbracht. Fehlt die gemeinsame Perspektive für eine Einigung, liegt der Gedanke an eine sofortige Beendigung des Vertragsverhältnisses oft nahe.

Doch die Risiken bei einer fristlosen Kündigung eines Vertrages zwischen Logistikpartnern sollten immer abgewogen werden! Es ist sinnvoller, Verträge vertragsgerecht zu kündigen. Denn wenn sich Vertragspartner streiten und sich nicht an die vertraglichen Regeln halten, steht dem geschädigten Vertragsteil ein Schadensersatz zu.

Teilladungsnetzwerk: ELVIS nimmt neue Umschlagshalle in Betrieb

Alzenau / Knüllwald, 14. November 2019 – Mit einem Festakt, zu dem zahlreiche Gäste gekommen waren, hat die ELVIS Teilladungssystem GmbH gestern ihre neue Halle in Knüllwald offiziell in Betrieb genommen. Mit dem Neubau hat der Verbund seine Lagerfläche an dem Standort verdoppelt. Damit verfügt der zentrale Knotenpunkt des ELVIS-Teilladungsnetzes nun über eine Hallenfläche von mehr als 20.000 Quadratmetern. Erforderlich geworden war der Ausbau, da die bestehende Anlage zuletzt regelmäßig an ihre Kapazitätsgrenze von 56.000 Stellplätzen/Monat gestoßen war. Die Investitionskosten beziffert das Unternehmen auf 8 Millionen Euro.

Testphase erfolgreich: ELVIS nimmt “Lancelot“ ins Programm

Alzenau, 10. Oktober 2019 – Der E-Commerce-Markt boomt und hat längst auch Geschäftsfelder wie den Baustoff-Sektor erfasst, in denen häufig sperrige und/oder schwere Waren gehandelt werden. Das freut die Händler, stellt die Transportdienstleister jedoch vor Herausforderungen. Denn die Belieferung privater Endkunden (B2C) mit solchen Gütern erfordert zumeist den Einsatz von Spezialfahrzeugen wie Kranaufliegern oder Mitnahmestaplern. Das wiederum wirkt sich oft nachteilig auf die Wirtschaftlichkeit aus, da die Rückfahrt häufig ohne Ladung erfolgt. Dieses Problem löst die Europäischer Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure AG (ELVIS) nun über den Einsatz sich selbst verladener Mitnahmestapler. Nach einem erfolgreich verlaufenen Pilotprojekt ist das innovative Gerät namens „Lancelot“ ab sofort im ELVIS-Onlineshop erhältlich.

Vertrieb 4.0: ELVIS rüstet sich für digitale Kundenansprache

Alzenau, 17. Juli 2019 – Die ELVIS AG stellt sich den Herausforderungen des Digitalen Wandels und des gegenwärtigen Generationswechsels: Der neu ins Leben gerufene Kompetenzkreis „Vertrieb 4.0“ beschäftigt sich fortan mit zukünftigen digitalen Vertriebsmöglichkeiten der Verbundmitglieder. Beim Auftakttreffen des Workshops in Alzenau standen der Austausch von Erfahrungen sowie die gemeinsame Entwicklung von ersten Ideen im Fokus. Mit Oliver Leisse, Geschäftsführer bei SEE MORE Future Research & Development, und Lucas van Haeff, Gebietsrepräsentant der Lobraco Akademie GmbH, hielten zwei Experten Fachvorträge zum Thema. Ein erstes Online-Seminar zum Thema digitaler Fußabdruck beschäftigte sich mit der heutzutage notwendigen Online-Präsenz von Unternehmen.

ELVIS baut Langgut-Geschäft im Teilladungsnetz aus

Alzenau, 4. Juli 2019 – Die Europäischer Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure (ELVIS) AG schafft eine innovative Lösung für die B2C-Belieferung von Langgut über das Teilladungsnetzwerk. Im Rahmen eines Pilotsprojekts, das im Septmber startet, können die ELVIS-Part-Load-Partner – zunächst leihweise – sogenannte sich selbstverladende Mitnahmestapler nutzen. Diese erlauben es, bis zu 6,5 Meter lange und eine Tonne schwere Güter künftig auch beim privaten Endkunden direkt und unkompliziert abzuladen.

transport logistic 2019 – Ein voller Erfolg

Alzenau, 18. Juni 2019 –Die transport logistic Messe 2019 in München ist vorbei. Vier Tage voller interessanter Gespräche, Treffen mit alten Bekannten und neuen Kontakten liegen hinter den Mitarbeitern der ELVIS AG.
Neben der Vorstellung des neuen Langgut B2C-Konzept - Lancelot, stand die Vernetzung unserer Partner im Vordergrund der Veranstaltung.

Neue Plattform: 55 ELVIS-Mitglieder kooperieren in der Sparte Warehousing

Alzenau, 28. März 2019 – ELVIS macht große Schritte im Aufbau seines neuen Arbeitsfeldes „ware.house“. Wie im Sommer 2017 vereinbart, wollen die zusammengeschlossenen Unternehmen zukünftig nicht nur in Bezug auf Transport, sondern auch bei Lager- und anderen Logistikdienstleistungen gemeinsame Sache machen. Nach einem ersten Arbeitskreistreffen Anfang Februar, bei dem die Umsetzung des ware.house-Projekts diskutiert wurde, steht im Mai der erste Schritt der Realisierung an: die Einführung des weiterentwickelten Mitgliederportals „blue.net“, welches eine Suche-Biete-Plattform für Lagerflächen sowie eine Wissensdatenbank inklusive Expertensuche beinhalten wird.

Vier Jahre Baustoff-Netzwerk: ELVIS zieht positive Bilanz

Alzenau, 14. März 2019 – Vier Jahre nach seiner Gründung er-freut sich das ELVIS-Baustoff-Netzwerk weiterhin wachsen-der Beliebtheit. Über die Sparte ermöglicht die ELVIS AG ihren Partnern und interessierten Verladern die flächendeckende und effiziente Lieferung von Baumaterialien und Langgütern an 21 Standorten. Dafür nutzt der Verbund das ELVIS Part Load Network mit seinem Terminal im hessischen Knüllwald. Mit konventionellen Lkw liefern die Netzwerkpartner die Ware zunächst dort an. Anschließend übernimmt ein Mitglied der ELVIS-Baustoffgruppe die Zustellung an den Endkunden mittels spezieller Kranfahrzeuge. Durch diesen Service hat ELVIS eine Lücke in der Baustofflogistik geschlossen. Mit dem Ziel, das aktuelle Angebot kontinuierlich zu verbessern und auszubauen, treffen sich die Baustoffpartner regelmäßig zum gemeinsamen Austausch.

ELVIS wagt sich auf das politische Parkett

Alzenau, 27. Februar 2019 – Mit dem Ziel, die Belange ihrer Mitglieder auch öffentlich vehementer zu vertreten, widmet sich die E.L.V.I.S. Europäischer Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure AG verstärkt der politischen Arbeit. Zu diesem Zweck hat die Spediteursgemeinschaft eine eigene Abteilung gegründet. Auf diesem Weg werden die Partner regelmäßig über aktuelle Neuigkeiten aus Brüssel und Berlin sowie über die drängendsten Logistikthemen informiert. Darüber hinaus will der Verbund die Meinungen und Positionen der Mitglieder gegenüber politischer Entscheidungsträger darlegen. Anders als etablierte Branchenverbände hat ELVIS dabei ausschließlich die Interessen von kleinen und mittelständischen Speditionsbetrieben im Blick.

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