Brexit, Corona, Globalisierung: ELVIS news 2/2021

Eine wachsende Weltbevölkerung und immer mehr Flugverbindungen, das Internet nicht zu vergessen, haben die Menschen in den vergangenen Jahrzehnten immer näher zusammenrücken lassen. Große Distanzen hatten ihre trennende Wirkung verloren. Dann trat das Coronavirus SARS-CoV-2 auf den Plan. Mit drastischen Folgen. Überall sahen sich Regierungen genötigt, Reisebeschränkungen, Bewegungsverbote und sogar Ausgangssperren zu erlassen. Zahllose Liefer- und Produktionsketten hielten dieser Belastung nicht stand, rissen und brachten die Weltwirtschaft ins Schlingern. Eine Welt ohne internationalen Verkehr und Globalisierung: Können wir uns das noch vorstellen?

12-Punkte-Plan zur Bundestagswahl

In Zusammenarbeit mit den Partnerverbänden und deren Fachwissen hat der BVMW anlässlich der Bundestagswahl im September einen 12-Punkte-Plan mit Handlungsempfehlungen aus unternehmerischer Sicht formuliert. Mit der Veröffentlichung sollen die Bedeutung und die Bedürfnisse des Mittelstands hervorgehoben werden, um eine politische Debatte zu initiieren und die Politik zum Handeln aufzufordern.
Dabei reichen die Themen von Standortbedingungen und Wettbewerb über Arbeitsmarkt, Digitalisierung und Bildung.
Alle Forderungen zielen darauf ab, dass der deutsche Mittelstand in der digitalen Weltwirtschaft bestehen und erfolgreich sein kann.

Halbleiter-Engpass: ELVIS fordert Dialogbereitschaft und Kostenbeteiligung von der Automobilindustrie

Europas größter Lkw-Ladungs-Verbund ELVIS und der führende Verband der deutschen Transport- und Logistikbranche BGL beobachten in den letzten Wochen zunehmende Anfragen gegenüber Transport- und Speditionsunternehmen zur Freigabe ihrer Telematik-Daten im Zusammenhang mit Auftragserfüllungen über Frachtenvermittlungsplattformen. Auf diese Daten sollen sowohl der Betreiber der Internetplattform als auch die Auftraggeber zugreifen können, um die Abläufe der Auftragsabwicklung zu optimieren. BGL und ELVIS kommen nach rechtlicher Prüfung durch das BGL-Kompetenzzentrum Recht (KomRe) zu dem Schluss, dass eine unregulierte Weitergabe der Telematik-Daten an Dritte abzulehnen ist. Dabei darf den Unternehmen kein Nachteil entstehen, zum Beispiel durch Ausschluss von Ausschreibungen oder Transporten über eine Plattform.

ELVIS-Teilladungssystem feiert zehnjähriges Bestehen

Das Teilladungssystem der Europäischer Ladungsverbund Internationaler Spediteure AG (ELVIS) feiert sein zehnjähriges Bestehen. Bevor am 2. Mai 2011 die erste Lieferung über das neu gegründete Teilladungssystem des Verbunds abgewickelt werden konnte, war es ein weiter Weg. Die Idee, den Transport von Teilladungen zu systematisieren und so wirtschaftlicher zu gestalten, wurde erstmals bereits im August 2009 im ELVIS-Aufsichtsrat diskutiert. Zwei Monate später wurde dann im Rahmen einer Partnerversammlung beschlossen, den Versuch zu wagen. Inzwischen steht fest: Das Teilladungsnetz funktioniert nicht nur, es ist ein voller Erfolg und mittlerweile das größte seiner Art in Europa.

ELVIS leitet Generationenwechsel ein und baut Vorstand aus

Die Europäischer Ladungs-Verbund internationaler Spediteure AG, kurz ELVIS, startet mit einer erweiterten Führung ins zweite Halbjahr. Der Aufsichtsrat hat Nikolja Grabowski (35) mit Wirkung zum 1. Juli zum Vorstand bestellt. Gleichzeitig wurde Jochen Eschborn zum Vorsitzenden des Vorstands ernannt. Mit diesem Schritt leitet der Verbund einen auf mehrere Jahre angelegten, sanften Generationenwechsel in seinem obersten operativen Führungsgremium ein. Grabowski war zuvor bereits Mitglied der Geschäftsleitung und wird im Vorstand vor allem für die strategische Ausrichtung und die Kommunikation des Verbunds Verantwortung tragen.

ELVIS: Verlader müssen Blockadehaltung aufgeben

Mit Blick auf den angespannten Transportmarkt fordert die Europäischer Ladungsverbund Internationaler Spediteure AG (ELVIS) die Verlader auf, mehr Verständnis für die ungewöhnliche Marktsituation aufzubringen und sich dringend erforderlichen Preisanpassungen nicht länger zu verschließen. Weil das Ladungsaufkommen den zur Verfügung stehenden Frachtraum seit geraumer Zeit weit übersteigt, ist der Transportmarkt aus dem Takt geraten. In dem damit einhergehenden Qualitätsverlust sehen viele Unternehmen ein Organisationsversagen ihrer Transportdienstleister und blenden dabei völlig aus, dass sie die Ursachen großenteils selbst zu verantworten haben.

ELVIS news Ausgabe 1/2021: Mut & Risiko

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt – fast jeder kennt dieses kleine Sprüchlein. Nicht nur, weil er gut klingt, sondern, weil er eine essenzielle Erkenntnis auf den Punkt bringt: Wer etwas erreichen will, muss dafür auch etwas riskieren. Meistens zumindest. Dieser Mut zum Risiko, ist uns hierzulande zwar nicht gänzlich abhandengekommen, aber doch deutlich geschwunden. Für ein kleines Plus vermeintlicher Sicherheit sind viele Menschen gerne bereit, die Latte etwas tiefer zu legen. Auch unsere Partner, die L.I.T. AG und die Güttler Logistik GmbH, berichten von ihrem Mut, neue Wege zu gehen.

Netzwerk der Netzwerke: Erste paneuropäische Transportkooperation gegründet

Die Europäischer Ladungsverbund Internationaler Spediteure AG (ELVIS) hat im vergangenen Monat zusammen mit den Logistiknetzwerken Kommodus (Polen), Cargo24 (Schweiz) und ABC Business Network (Italien) offiziell das paneuropäische Transportnetzwerk Paneco gegründet. Gemeinsam mit weiteren 15 lokalen Partnern deckt dieses Netzwerk der Netzwerke in den Bereichen Stückgut und Teilladungen von Beginn an bereits alle großen Wirtschaftszonen Europas ab. Sitz des Unternehmens, das als Aktiengesellschaft firmiert, ist Zug in der Schweiz. Der Start des operativen Geschäfts ist für Juli geplant.

ELVIS wächst durch Integration von KoLoS

Die Kooperation Logistik und Spedition (KoLoS) mit Sitz in Dieburg schließt sich zum 1. Mai dieses Jahres dem Europäischen Ladungsverbund Internationaler Spediteure AG (ELVIS) an. Damit festigt der in Alzenau ansässige Verbund seine Stellung als größtes Transportnetzwerk Europas. Schon heute ist ELVIS mit mehr als 200 Partnern an 280 Standorten in Deutschland und in mehr als 30 Ländern Europas vertreten. Die aktuell rund 20 Kolos-Partner erhalten dieser Tage ein Übergangsangebot.

Optimierungspotential in der Unternehmensnachfolge & Immobilienvermarktung

Familiengeführte Logistik- und Speditionsunternehmen sind den fundamentalen Veränderungen im Markt in ganz besonderer Weise ausgesetzt. Hoher Wettbewerbs- und Kostendruck lassen wenig finanziellen Spielraum für notwendige Innovationen und Investitionen.
Dabei steckt in der Unternehmensnachfolge oder Immobilienvermarktung / „Sale & Lease back“ ein hohes Optimierungspotenzial.

Die gewünschten Informationen stehen nun zum Download zur Verfügung!